“Unerwünschte Nebenwirkung: Tod” Kölner Stadt-Anzeiger über mein Krebstagebuch

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet groß über mein Krebstagebuch, das im Rahmen der 1. Kölner Literaturnacht in der Kölner Uniklinik vorgestellt wird. Hier der Link zum Online-Artikel:

https://www.ksta.de/koeln/bewegendes-krebstagebuch-eines-koelners-unerwuenschte-nebenwirkung–tod-32461274?originalReferrer=https://www.facebook.com/&fbclid=IwAR1JnhTllka9UogJCkUlyiq_U77OT_LZEGnw14s2SGBPwnqNTaOdPUIOb-c

15 Storys aus dem 15. Stock Krebsstation Köln - Lesungen am 4. Mai 2019 in der Uniklinik Köln

Cover: Krebsstation Köln – 15 Storys aus dem 15. Stock

Uniklinik Köln. Über 10.000 Mitarbeiter, über 300.000 Patienten jährlich – einer von ihnen: Edgar Franzmann, Schriftsteller, der wegen akuter myeloischer Leukämie (AML) behandelt werden muss.

Was macht ein Autor in dieser Situation? Er schreibt. Er schreibt weiter an seinem Thriller, in dem der Held mit Krebs zu kämpfen hat. Er schreibt “Storys aus dem 15. Stock“, in dem die Krebsstation liegt.

Obwohl er im Herbst 2018 nicht absehen kann, ob und wie lange er die prinzipiell tödliche Krankheit überlebt, meldet er für den 4. Mai 2019 eine Lesung im Rahmen der 1. Kölner Literaturnacht an, die in der Uniklinik stattfinden soll. Martin Schüller, der erste Schriftstellerkollege, der Franzmann auf der Krebsstation besucht, erklärt sich spontan bereit, mit Texten und Musik an der Lesung teilzunehmen, womit deren Durchführung schon mal gesichert ist.

Das Patienten-Informations-Zentrum der Uniklinik Köln holt alle nötigen Genehmigungen ein und übernimmt die Organisation.

Franzmann hat Glück im Unglück, die Behandlung schlägt an, er ist auf dem Weg der Gesundung.

Rechtzeitig zur 1. Kölner Literaturnacht erscheint ein kleiner Sonderdruck mit den “15 Storys aus dem 15. Stock”, ein kleines Tagebuch seiner Krebs-Krankheit – und wie er überlebte.

Lesungen am 4. Mai 2019 um 17 und 19 Uhr im Hörsaal 5 des Bettenhauses der Uniklinik Köln.

Wie lange darf man an einem Roman schreiben?

Meine ersten fünf Romane habe ich etwa im Abstand von jeweils 18 Monaten veröffentlicht. An meinem neuen Werk, das kein Krimi sein wird, arbeite und schreibe ich seit gut zwei Jahren.

Ich habe keinen Zeitdruck. Ich will ein noch besseres Buch schreiben, als es mir bislang gelungen ist. Das braucht Zeit, vor allem dann, wenn man gesundheitliche Kämpfe auszustehen hat.

Mindestens dieses eine Buch will ich noch beenden. 2019 wäre ein gutes Jahr dafür.