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	<title>franzmann.de &#187; Kritik</title>
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	<description>Edgar Franzmann, Köln, Journalist und Schriftsteller</description>
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		<title>Sch&#246;ner ruhen auf Melaten</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Sch&#246;ner ruhen auf Melaten” hei&#223;t der Artikel in der “K&#246;lnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010, Thomas Linden schreibt darin &#252;ber die gemeinsame Lesung mit Insa Wilke im Theater im Bauturm. Der Journalist findet freundliche Worte zu meinem K&#246;ln-Krimi “Millionenallee”, Zitat: &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2010-07-07-schoener-ruhen-auf-melaten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Schöner ruhen auf Melaten” heißt der Artikel in der “Kölnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010, Thomas Linden schreibt darin über die gemeinsame Lesung mit Insa Wilke im Theater im Bauturm. Der Journalist findet freundliche Worte zu meinem Köln-Krimi “Millionenallee”, Zitat: “Edgar Franzmann schreibt mit einer sympathischen Nähe zu Menschen und Schauplätzen in der Domstadt; mit sanftem Humor gibt er eine Ahnung vom besonderen Kölner Lebens-Rhythmus.“<span id="more-1066"></span><br />
<a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kr-100707.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kr-100707-526x400.jpg" alt="" title="Ausriss des Artikels in der &quot;K&#246;lnischen Rundschau&quot; vom 7.7.2010" width="526" height="400" class="aligncenter size-large wp-image-1067" /></a>Ausriss des Artikels in der “Kölnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010. Ein Klick auf den Artikel zeigt ihn vergrößert an, sodass er auf dem Bildschirm besser lesbar ist.</p>
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		<title>Fesselnd und faszinierend …</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-06-02-fesselnd-und-faszinierend/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So eine tolle Kritik (via Facebook) bekommt man auch nicht alle Tage. Geschrieben hat sie ein ehemaliger EXPRESS-Kollege, der heute bei der Abendzeitung in M&#252;nchen arbeitet. “Lieber Edgar, hab gestern am Strand endlich Deine “Millionenallee” gelesen. Und zwar, weils so &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2010-06-02-fesselnd-und-faszinierend/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> eine tolle Kritik (via Facebook) bekommt man auch nicht alle Tage. Geschrieben hat sie ein ehemaliger EXPRESS-Kollege, der heute bei der Abendzeitung in München arbeitet.</p>
<p>“Lieber Edgar, hab gestern am Strand endlich Deine “Millionenallee” gelesen. Und zwar, weils so fesselnd war und faszinierend, in einem Stück. So dicht geschrieben, so starke Charaktere, großartige Dramaturgie, und so eindringlich in seiner Sprache. Danke fur die brillante Unterhaltung. Freu mich auf weitere Werke. LG.”</p>
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		<title>Neue Kritik auf “amazon.de”</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten f&#252;nf Leserkritiken auf “amazon.de” zu meinem K&#246;ln-Krimi “Millionenallee” sorgten f&#252;r Extreme: Dreimal f&#252;nf Sterne (beste Bewertung), zweimal ein Stern (schlechteste Bewertung). Die soeben erschienene sechste Kritik ist die ausf&#252;hrlichste, geschrieben hat sie M. Lehmann-Pape mit seinen vier Sternen &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2010-04-12-neue-kritik-auf-amazon-de/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> ersten fünf Leserkritiken auf “amazon.de” zu meinem Köln-Krimi “Millionenallee” sorgten für Extreme: Dreimal fünf Sterne (beste Bewertung), zweimal ein Stern (schlechteste Bewertung). Die soeben erschienene sechste Kritik ist die ausführlichste, geschrieben hat sie <a href="http://www.amazon.de/review/R3IVXXS131EIC0/ref=cm_cr_rdp_perm">M. Lehmann-Pape</a> mit seinen vier Sternen kann ich sehr gut leben. <span id="more-934"></span></p>
<p>Hier die Kritik im Wortlaut: </p>
<blockquote><p>Kölnkrimis sind nicht Krimis für Kölner, sondern Bücher, die in der besonderen Atmosphäre der Stadt links am Rhein angesiedelt sind. In “Millionenallee” wird uns nun ein ganz besonderer Ort Kölns als einer der Hauptschauplätze näher gebracht: Der Melatenfriedhof. Mitten in Köln. Der Ort, wo die Prominenz sich zu Grabe betten lässt, vornehmlich um die Mittelachse des Friedhofes herum, an der “Millionenallee”.</p>
<p>Frack von Franckenhorst, den wir einen Tag vor seinem 30. Geburtstag kennenlernen, könnte hier durchaus in ferner Zukunft ebenfalls seine letzte Ruhe finden. Als ältester Sohn eines großen Kölner Parfümerie-Unternehmens steht ihm ab seinem 30. Lebensjahr der Gang in eine verantwortliche Position in der Firma offen. Nur seine Familie scheint dies verhindern zu wollen. Zunächst mit kleinen Tricks, dann mit härteren Mitteln. Warum aber und wer steckt wirklich hinter dem Angriff auf ihn, der ihn schwer zerschlagen mitten in Köln zurücklässt?<br />
Gut, dass er von einem Obdachlosen aufgelesen wird und von dessen ebenfalls obdachlosen Freunden, einer ehemaligen Krankenschwester und einem ehemaligen Frauenarzt, gut versorgt wird. Wo? Eben auf dem Melatenfriedhof, auf dem der einbeinige, obdachlose Retter aus der Not sein Quartier aufgeschlagen hat. Mithilfe der gesammelten Unterstützung seiner neuen Freunde und seiner Schwester klärt Franck die Hintergründe der “Verklüngelisierung” auf höchster Ebene und des Angriffes auf ihn auf.</p>
<p>Im ersten Teil des Buches wird uns der Protagonist ausführlich vorgestellt und präzise charakterlich beschrieben. Im mittleren Teil erleben wir als Leser die Welt Kölns “von unten”.<br />
Obdachlosendasein, Hintergründe der Lebensgeschichten, Überleben auf dem Friedhof, Edgar Franzmann führt uns an diese andere Seite Kölns, die unter der Oberfläche auch das Leben in dieser Stadt ausmachen. Köstlich, seine Schilderung des gemeinsamen Abendessens auf dem Friedhof. Humorvoll ebenso der spätere Umzug der bunten Gruppe auf des reichen Erben Kosten in das Dom Hotel, die erste Adresse der Stadt. Orte und Flair Kölns werden prägnant beschrieben, ohne sich als reine Stadtführung in den Vordergrund zu drängen. Nebenbei wird noch die “Verklüngelisierung” erläutert: Franzmann versteht darunter nicht mehr den kleinen Klüngel vor Ort, der in der Realität meist ans Tageslicht kommt, sondern Schiebungen auf höchster Ebene, die nur noch denen bekannt sind und werden, die daran beteiligt sind.<br />
Das Ende hält die Spannung, obwohl es in meinen Augen ein wenig zu lang geraten ist und an manchen Stellen etwas hölzern und konstruiert wird.</p>
<p>Ein zu empfehlender Lesegenuss, der trotz einiger Längen mit Spannung und greifbar beschriebenen Personen unterhält und zugleich andere, auch dem Kölner durchaus nicht allzu bekannte Seiten, der Stadt vor Augen führt. Von Edgar Franzmann, der, wie man merkt, als Kölner weiß, wovon und worüber er schreibt.</p></blockquote>
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		<title>K&#246;lner Stadt-Anzeiger stellt meinen Krimi vor</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 13:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet: Der K&#246;lner Stadt-Anzeiger stellt in der heutigen Ausgabe (Mittwoch, 16. Dezember 2009) meinen K&#246;ln-Krimi “Millionenallee” vor. Auf Seite 32 in der B&#252;cher-Rubrik des K&#246;lner Lokalteils steht ein sch&#246;ner Zweispalter, &#220;berschrift: “Mordversuch auf Melaten &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-12-16-koelner-stadt-anzeiger-stellt-millionenallee-vor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet: Der Kölner Stadt-Anzeiger stellt in der heutigen Ausgabe (Mittwoch, 16. Dezember 2009) meinen Köln-Krimi “Millionenallee” vor.</p>
<p>Auf Seite 32 in der Bücher-Rubrik des Kölner Lokalteils steht ein schöner Zweispalter, Überschrift: “Mordversuch auf Melaten — Köln-Krimi Bettler rettet Edelmann”.<span id="more-837"></span></p>
<p>Im Anhang finden Sie die komplette Kritik als gescannten Ausriss aus der Zeitung. Um die Lesbarkeit zu erhöhen, ist der Text leicht vergrößert. Das Autorenkürzel “fra” verweist auf Stadt-Anzeiger-Redakteur Helmut Frangenberg, der selbst zwei Köln-Krimis veröffentlicht hat.</p>
<div id="attachment_843" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/ksta_gr.gif"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/ksta_gr.gif" alt="Ausriss aus dem K&#246;lner Stadt-Anzeiger vom 16.12.2009" title="ksta_gr" width="450" height="505" class="size-full wp-image-843" /></a><p class="wp-caption-text">Ausriss aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 16.12.2009</p></div>
<p><br clear="all"></p>
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		<title>J&#252;rgen Sch&#246;ns Kritik zu “Millionenallee”</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2009-12-08-813/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 13:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[J&#252;rgen Sch&#246;n, freier Journalist in K&#246;ln, hat im Online-Magazin koeln-nachrichten.de eine Kritik &#252;ber meinen K&#246;ln-Krimi “Millionenallee” geschrieben. Sch&#246;ns Kritik gipfelt in dem Lob “fl&#252;ssig und spannend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand l&#228;sst, bis man ans &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-12-08-813/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Jürgen Schön, freier Journalist in Köln, hat im Online-Magazin koeln-nachrichten.de eine Kritik über meinen Köln-Krimi “Millionenallee” geschrieben. Schöns Kritik gipfelt in dem Lob “flüssig und spannend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand lässt, bis man ans Ende kommt”, aber im Detail hat er dann natürlich doch noch einige Schwächen entdeckt. Eine sehr fundierte Besprechung.</p>
<p><a href="http://link.koeln.de/majs">Zur “Millionenallee”-Kritik auf koeln-nachrichten.de</a></p>
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		<title>Parf&#252;m, das nach Korruption und Kl&#252;ngel duftet</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 21:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Presseabteilung des Emons-Verlages hat mir heute die “Verlagsinformation” zugeschickt, also den Text, mit dem in den n&#228;chsten Wochen &#252;ber meinen K&#246;ln-Krimi “Millionenallee” informiert werden soll. Man kann den Text auch als eine Art erster (positiv voreingenommener) Kritik verstehen. F&#252;r &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-10-06-parfuem-das-nach-korruption-und-kluengel-duftet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Die Presseabteilung des Emons-Verlages hat mir heute die “Verlagsinformation” zugeschickt, also den Text, mit dem in den nächsten Wochen über meinen Köln-Krimi “Millionenallee” informiert werden soll. Man kann den Text auch als eine Art erster (positiv voreingenommener) Kritik verstehen. </p>
<p>Für mich war besonders interessant, dass die Autorin des Verlagstextes meinem Buch “Ironie und Witz” bescheinigt und später noch einmal “Humor und Augenzwinkern”. Ja, man kann “Millionenallee” so lesen, mir selbst war  dieser Aspekt gar nicht mehr so bewusst und ich habe auch nicht explizit darauf hingeschrieben. Danke für das Lob. Im Gegenzug gefällt mir eine Formulierung der Verlagsinformation sehr gut: “… Sprössling einer milliardenschweren Parfümdynastie, in der es verdächtig nach Korruption und Klüngel  duftet.”</p>
<blockquote><p>Verlagsinformation<br />
Der neueste Köln Krimi im 25. Emons-Jubiläumsjahr:</p>
<p>Millionenallee<br />
von<br />
Edgar Franzmann</p>
<p>Milliardärssohn Franck kommt einem Verbrechen im Parfüm-Konzern seines Vaters auf die Spur und wird in der Kölner City brutal überfallen. Nur einer kümmert sich um ihn: Jean, ein Bettler, der auf dem Melatenfriedhof lebt. Aber die allmächtigen Verfolger spüren Franck sogar dort auf. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod gegen Mörder und »Heuschrecken«, Handlanger und Hintermänner.</p>
<p>Ein Milliardärssohn und ein Bettler – ein ungewöhnliches Duo im Kampf gegen das organisierte Verbrechen</p>
<p>Journalist Edgar Franzmann legt mit »Millionenallee« einen mit Ironie und Witz geschriebenen Kriminalroman vor, in dem zwei Welten aufeinander treffen, die unterschiedlicher nicht sein können: Franck von Franckenhorst, Sprössling einer  milliardenschweren Parfümdynastie, in der es verdächtig nach Korruption und Klüngel  duftet, findet sich plötzlich ganz unten wieder. Die einzige Unterstützung im Kampf gegen die unbekannten und scheinbar übermächtigen Gegner erhält er ausgerechnet von einem Obdachlosen, der auf dem Kölner Melatenfriedhof lebt.</p>
<p>Eine treffende Figurenkonstellation, die neben der schlüssigen Konstruktion der Handlung ebenso überzeugt wie das flotte Erzähltempo, das viel Humor und Augenzwinkern bewirkt. Ein gelungenes Krimidebüt.</p>
<p>Edgar Franzmann, 1948 in Krefeld geboren, lebt seit über vierzig Jahren als Journalist und Autor in Köln. Er ist Chefredakteur des Web-Portals www.koeln.de und Leiter Content bei NetCologne. Zuvor war er Redakteur beim EXPRESS und Redaktionsleiter der Online-Angebote des Kölner Verlagshauses M. DuMont Schauberg. Franzmann ist Mitbegründer von nanowrimo.de, der deutschen Plattform zum »National Novel Writing Month«.</p>
<p>Edgar Franzmann: Millionenallee. Köln Krimi 38. Broschur. Köln: Emons Verlag 2009. 192 Seiten. ISBN 978–3-89705–631-2, € 9,90-. </p></blockquote>
<div id="attachment_532" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/franzmann-edgar1_klein.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/franzmann-edgar1_klein-300x199.jpg" alt="Edgar Franzmann" title="Krimi-Autor Edgar Franzmann (Foto: Britta Schmitz / Emons-Verlag)" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-532" /></a><p class="wp-caption-text">Krimi-Autor Edgar Franzmann (Foto: Britta Schmitz / Emons-Verlag)</p></div>
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		<item>
		<title>Einmal Wagner bitte mit W&#252;rstchen und Senf</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2009-03-23-einmal-wagner-bitte-mit-wuerstchen-und-senf/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 23:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[tristan und Isolde]]></category>
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		<description><![CDATA[Kritik der Premiere “Tristan und Isolde” in der Oper K&#246;ln am 22. M&#228;rz 2009, geschrieben f&#252;r koeln.de Von EDGAR FRANZMANN Wer sich auf eine Wagner-Oper einl&#228;sst, wei&#223;, was er wagt: Unter f&#252;nf Stunden geht es selten ab. Die K&#246;lner Premiere &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-03-23-einmal-wagner-bitte-mit-wuerstchen-und-senf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik der Premiere “Tristan und Isolde” in der Oper Köln am 22. März 2009,<br />
<a href="http://www.koeln.de/koeln/kultur/einmal_wagner_bitte_mit_wuerstchen_und_senf_144605.html">geschrieben für koeln.de</a></p>
<p>Von EDGAR FRANZMANN</p>
<p>Wer sich auf eine Wagner-Oper einlässt, weiß, was er wagt: Unter fünf Stunden geht es selten ab. Die Kölner Premiere von “Tristan und Isolde” am Sonntagabend war nach  vierdreiviertel Stunden zu Ende — danach begann das Spektakel im Parkett und auf den Rängen mit einem vielstimmigen Konzert aus Buh-Rufen und Beifall.</p>
<p>Der erste Buh-Ruf kam so punktgenau und so kraftvoll nach dem letzten Ton des dritten Aktes, dass man dahinter eine musikalische Fachkraft vermuten durfte, die mit dem Gebotenen nicht zufrieden war. Wagner-Opern sind ja unter anderem auch dadurch gekennzeichnet, dass das Publikum aus Experten und Jüngern besteht, die Aufführungen ihres Lieblingskomponisten auf allen Kontinenten begutachten, und vor allem natürlich in Bayreuth, dem Tempel der Wagnerianer. Da kann Köln nicht mit.</p>
<p>Ein Kenner, von dem ich weiß, dass er Musik studiert hat, erläuterte mir, dass es Wagner-Sänger und Sängerinnen gebe, die drei bis vier Klassen höher anzusiedeln seien als die Kölner Protagonisten Annalena Persson (Isolde) und Richard Decker (Tristan). Die beiden wurden am Ende böse ausgebuht. Das tat sogar meinem studierten Kenner leid. Mein Urteil fiel ohnehin besser aus, und ich war nicht der einzige, der klatschte. Ungeteilten Beifall bekamen aber nur Samuel Youn (Kurwenal) und Alfred Reiter (König Marke).</p>
<p>Die heftige Reaktion des Publikums beweist aber auch, dass die Aufführung nicht ermüdend war. Die Einschlaf-Quote blieb gering, da habe ich mal bei einer Robert-Wilson-Inszenierung in Hamburg viel mehr Geschnarche erlebt. Die Kölner Inszenierung von David Puntney, Intendant der erfolgreichen Bregenzer Festspiele, entließ die Besucher, die bis zum Schluss blieben, hörbar munter nach Hause.</p>
<p>Ein Vater in der Reihe hinter mir hatte seinen 11-jährigen Sohn mitgebracht. “Als Belohnung oder als Strafe?”, fragte ich. Der Vater nahm die Frage mit Humor. Sein Sohn singe selber im Kölner Domchor und habe schon einige Opern-Erfahrung. Eigentlich wollten sie sich in Bonn Mozarts “Entführung aus dem Serail” ansehen, weil der Junge das gerade in der Schule durchnehme. Das habe aus Termingründen nicht geklappt, da sei man auf den Wagner ausgewichen.</p>
<p>Der Junge stand den Opern-Marathon locker durch. Der zweite Akt habe ihm am besten gefallen. Das kann man nachvollziehen, denn im zweiten Akt ging es so richtig rund. Auf der Bühne (Bühnenbild: Robert Israel) stapelten sich überformatige Klötze, Platten und Latten, die wie ein Holzspielkasten wild durcheinander gekippt waren, aber dadurch, dass sie auf der Drehbühne langsam rotierten, beständig neue Eindrücke und überraschende Einblicke boten, was durch den bunten Licht-Einsatz (Licht: Hans Toelstede) noch verstärkt wurde.</p>
<p>Die anderen Bilder malten eher Grau in Grau. der erste Akt spielt auf einem Schiff auf hoher See, der dritte Akt auf einem Friedhof, wobei Tristans Sarg passenderweise auch wieder Schiffsform zeigt.</p>
<p>Worum geht es in dem Stück? Ich mache es mir einfach und zitiere den Inhalt aus dem Programmheft. Ungekürzt. Da heißt es:</p>
<p>“1. Aufzug — Isolde wird von Tristan für König Marke von Irland nach Kornwall gebracht. Isolde will mit Tristan den Tod trinken. Tristan will mit Isolde den Tod trinken. Isoldes Vertraute Brangäne vertauscht Todes– und Liebestrank.</p>
<p>2. Aufzug — Isolde erwartet Tristan. Brangäne warnt vergebens. Tristan und Isolde vergessen die Welt. Melot verrät sie. Sie werden von König Marke entdeckt. Tristan stürzt in Melots Schwert.</p>
<p>3. Aufzug — Tristan erwartet den Tod. Sein Vertrauter Kurwenal hat nach Isolde geschickt. Tristan stirbt mit Isoldes Ankunft. Brangäne, Marke und Melot tauchen auf. Kurwenal tötet Melot und kommt selbst ums Leben. Isolde entrückt.”</p>
<p>Diese “Handlung” auf vierdreiviertel Stunden — ohne Wagners Musik wäre das sicher nicht auszuhalten. Die ist beim Gürzenich-Orchester unter der  Leitung von Generalmusikdirektor Markus Stenz gut aufgehoben.</p>
<p>Und wie ist jetzt die Empfehlung des Kritikers, hingehen oder nicht hingehen? Mich selbst hat es nicht wirklich mitgerissen. Wagner ist nicht meine Musik. Andere geraten bei Wagner ins Schwärmen. Geschmacksache eben.</p>
<p>A propos Geschmack: Zum Schluss noch eine kulinarische Überraschung — in den beiden großzügig bemessenen Pausen gab es nicht nur den Opern-typischen Sekt und die unvermeidlichen Event-Brezeln, sondern auch ganz rustikale Würstchen und Frikadellen zu akzeptablen Preisen von jeweils 3,50 Euro.</p>
<p>Wagner mit Würstchen und Senf. Gibt es auch nicht alle Tage. Am besten ist es, Sie kommen selbst auf den Geschmack.</p>
<p>Tristan und Isolde<br />
von Richard Wagner<br />
Premiere am 22. März 2000, 16.00 — 20.45 Uhr</p>
<p>Musikalische Leitung: Markus Stenz; Inszenierung: David Pountney; Bühnenbild: Robert Israel; Kostüme: Marie-Jeanne Lecca, Dramaturgie: Oliver Binder; Licht: Hans Toelstede; Chor: Andrew Ollivant; Gürzenich-Orchester Köln, Herrenchor der Oper Köln;</p>
<p>Isolde: Annalena Persson; Brangäne: Dalia Schaechter; Tristan: Richard Decker; König Marke: Alfred Reiter; Kurwenal: Samuel Youn; Melot: Gerardo Garciacano; Ein Hirt: Johannes Preißinger; Ein Steuermann: Jong Min Lim; Ein junger Seemann: Jeongki Cho.</p>
<p>Weitere Vorstellungen am: 27. März; 03., 11., 23., 26. April; 03., 08., 21., 24. Mai 2009</p>
<p>Weitere Infos zum Stück auf der Website der Oper Köln. </p>
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		<title>Geniale “Salome” — Blutbad in der Designer-K&#252;che</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2009-03-06-geniale-salome-blutbad-in-der-designer-kueche/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 21:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von EDGAR FRANZMANNN Opern-Ereignis in K&#246;ln: Die Wiederaufnahme von Richard Strauss’ “Salome” in der Inszenierung von Katharina Thalbach wird vom Publikum zu Recht gefeiert. Genial: Catherine Nagelstad in der Titelrolle. Die amerikanische Sopranistin, 2006 von der Fachzeitschrift “Opernwelt” zur” S&#228;ngerin &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-03-06-geniale-salome-blutbad-in-der-designer-kueche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von EDGAR FRANZMANNN</p>
<p>Opern-Ereignis in Köln: Die Wiederaufnahme von Richard Strauss’ “Salome” in der Inszenierung von Katharina Thalbach wird vom Publikum zu Recht gefeiert. Genial: Catherine Nagelstad in der Titelrolle.</p>
<p>Die amerikanische Sopranistin, 2006 von der Fachzeitschrift “Opernwelt” zur” Sängerin des Jahres” gekürt, hat die Rolle der männermordenden Prinzessin schon an der “Bastille”-Oper in Paris gespielt, jetzt feiert sie in Köln Triumphe als “Salome”.</p>
<p>Katharina Thalbach hat das biblische Geschehen der vor über 100 Jahren entstandenen Oper in eine moderne Designer-Küche verlegt (Bühne: Momme Röhrbein), die erkennbar zum Palast des Herodes gehört und deren Boden aus einem Gitter besteht, unter dem die Käfige der Gefangenen liegen.</p>
<p>Einer dieser Gefangenen ist Jochanaan, Johannes der Täufer, der allen Verlockungen der jungen Prinzessin widersteht. Dafür hat es der geile Herodes auf Salome, seine Stieftochter, abgesehen. Doch die fordert als Liebesbeweis den Kopf des Propheten auf einem Silbertablett.</p>
<p>Den berühmten Tanz der sieben Schleier tanzt Salome in Köln natürlich ebenfalls in der schon erwähnten Designer-Küche, die Kleidungsstücke, die fallen, sind Geschirrtücher, was der Erotik keinen Abbruch tut. Dieser Tanz ist eine groteske und “böse Parodie auf erotische Männerphantasien à la ‘9 1/2 Wochen’” (Kölnische Rundschau) mit Mehltüte, süßen Früchten und Hackebeil.</p>
<p>Der Ausgang ist bekannt: Herodes gibt Salomes Drängen nach, Johannes der Täufer wird enthauptet. In der Kölner Aufführung ershgeint der Kopf des Propheten im Speisenaufzug und wird von Königin Herodias der Tochter wie gewünscht auf dem Silbertablett präsentiert. Salome herzt und küsst den toten Propheten und wird auf Geheiß des entsetzten Herodes erschlagen.</p>
<p>Trotz der blutigen Story wird die Kölner Inszenierung nie peinlich. Und musikalisch ist sie ohnehin erstklassig. Das Gürzenich-Orchester unter Enrico Dovico unterstreicht seinen Ruf, die Stimmen sind herausragend. Neben “Salome” Catherine Naglestad verdienen sich Dalia Schaechter (Herodias), Samuel Youn (Jochanaan), Ray M. Wade jr. (Narraboth) und Adriana Batidas Gamboa (Page) Bestnoten. Schade nur, dass ausgerechnet Alexander Fedin als “Herodes” sich stimmlich nicht immer durchsetzen kann. </p>
<p>Insgesamt aber eine herausragende Aufführung, die einen Besuch lohnt. Nächste Aufführungen: 15. und 20. März, 2. und 13. April.</p>
<p>Weitere <a href="http://www.buehnenkoeln.de/stueck.php?ID=12" target="_blank">Infos zu “Salome”</a> auf der Website der Oper Köln.</p>
<p> </p>
<p>(Kritik geschrieben für<a href="http://www.koeln.de/koeln/geniale_salome__blutbad_in_der_designerkueche_138554.html"> koeln.de</a>)</p>
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		<title>“Wildsch&#252;tz” zu frech f&#252;r K&#246;lner Operng&#228;nger?</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2009-01-24-wildschuetz-zu-frech-fuer-koelner-operngaenger/</link>
		<comments>http://www.franzmann.de/2009-01-24-wildschuetz-zu-frech-fuer-koelner-operngaenger/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 21:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kritik zur K&#246;lner Premiere am 23.2.2009, ver&#246;ffentlicht am 24.2. 2009 auf koeln.de Von EDGAR FRANZMANN Mit seiner komischen Oper “Wildsch&#252;tz” (1842) zielte Albert Lortzing gegen Moral und Doppelmoral seiner Zeit. 168 Jahre sp&#228;ter kam das Werk in K&#246;ln mal wieder &#8230; <a href="http://www.franzmann.de/2009-01-24-wildschuetz-zu-frech-fuer-koelner-operngaenger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik zur Kölner Premiere am 23.2.2009, <a href="http://www.koeln.de/koeln/kultur/musik/wildschuetz_zu_frech_fuer_koelner_operngaenger_122394.html">veröffentlicht am 24.2. 2009 auf koeln.de</a></p>
<p>Von EDGAR FRANZMANN<br />
Mit seiner komischen Oper “Wildschütz” (1842) zielte Albert Lortzing gegen Moral und Doppelmoral seiner Zeit. 168 Jahre später kam das Werk in Köln mal wieder auf den Spielplan. Die Premierenbesucher reagierten verstört bis begeistert. Hat der aktualisierte “Wildschütz” daneben oder vielleicht zu gut getroffen?</p>
<p>Der Autor dieser Kritik ist voreingenommen. Er hat als 10-jähriger in Krefeld und Mönchengladbach selbst im “Wildschütz” auf der Bühne gestanden, als jüngstes Mitglied  des Kinderchors im letzten Akt. “O du, der du die Tugend selber bist” sangen wir den Grafen an, der sich zuvor als alles andere als ein Tugendbold erwiesen hatte.</p>
<p>Ich war hingerissen von der Musik und bin es heute noch. Und ich war hingerissen von den Sängerinnen, die mich Knirps an ihren Busen drückten. Die Gräfin wollte mir sogar noch erklären, was das “ius primae noctis” war, das Recht des Herren, bei der Heirat von Personen, die seiner Herrschaft unterstehen, die erste Nacht mit der Braut verbringen zu dürfen. Damals habe ich diese extreme Form von Gewalt und Vergewaltigung nicht verstanden. Die Aufführung in Krefeld und Mönchengladbach war so heiter und altertümlich, sie blieb wohlgefällig an der Oberfläche — und allen gefiel es.</p>
<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wildschuetz-koeln.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/wildschuetz-koeln-300x150.jpg" alt="&quot;Wildsch&#252;tz&quot; in K&#246;ln" title="wildschuetz-koeln" width="300" height="150" class="size-medium wp-image-178" align="right" /></a>Später wurde mir der Kern des Stückes klar: Alles ist käuflich, sogar die Liebe. Und wer nicht nur Geld hat, sondern Macht, der kann sich alles nehmen, auch ohne zu bezahlen.</p>
<p>Lortzing demonstriert das am Beispiel des Schulmeisters Baculus, der bereit ist, seine Braut für 5000 Taler an den Baron zu verschachern und selbst zum Kapitalisten zu werden. Und der Graf nutzt derweil wohlgelaunt sein “ius primae noctis”.</p>
<p>Nigel Lowery gelingt es in seiner Inszenierung, den Kern des Stückes zu visualisieren. Wer sind heute die Allmächtigen? Graf und Baron können es ja wohl nicht mehr sein. Also erscheinen Bilder totalitärer Diktaturen, das Fernsehen bekommt seine Rolle, Formel-1-Stars und Rocksänger werden angehimmelt wie einst die mächtigen Fürsten. Und am Ende regiert das Geld die Welt. Alles ist käuflich.</p>
<p>Eindrucksvoll, wie der Graf in der Rolle eines vergötterten Rockstars mit seinen Groupies das “ius primae noctis” wahrnimmt, dezent, nicht sichtbar im Hintergrund, und doch wird überdeutlich, dass es sich um eine Vergewaltigung handelt.</p>
<p>Die Aufführung hat weitere starke Szenen, ist durchgehend unterhaltsam und durchaus nicht vordergründig belehrend. Aber sie erlaubt es dem Publikum auch nicht, sich alleine den schönen Melodien hinzugeben. Das gefällt nicht jedem. Schon zur Pause verlässt ein Drittel des Publikums die Oper, nach der Aufführung bekommen die Sänger und das Gürzenich-Orchester verdienten Beifall, beim Auftritt des Regisseurs überwiegen die Buh-Rufe die vereinzelten “Bravos”.</p>
<p>Das Stück ist eine Produktion der Staatsoper Stuttgart aus dem Jahre 2005.Die Neue Zürcher Zeitung schrieb von einem „virtuosen Balanceakt zwischen den Ebenen schierer Spiellust und politischen Hintersinns“ und die Süddeutsche Zeitung vermerkte begeistert: „Vielleicht muss man, wie der in London geborene Nigel Lowery, aus der sprichwörtlichen Heimat des schwarzen Humors stammen, um das satirische Moment von Lortzings Opern mit frischer Fantasie zur Geltung bringen zu können.“</p>
<p><strong>Stückbrief:</strong></p>
<p>Der Wildschütz oder die Stimme der Natur,<br />
Komische Oper in drei Akten,<br />
Text vom Komponisten nach dem Lustspiel “Der Rehbock oder Die schuldlos Schuldbewussten” von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue</p>
<p>Musikalische Leitung: Enrico Dovico, Inszenierung und Bühne: Nigel Lowery, Szenische Einstudierung: Michaela Dicu, Kostüme: David König, Licht: Lothar Baumgarte, Chor: Irina Benkowski, </p>
<p>Besetung: Graf von Eberbach: Milenko Turk, Die Gräfin: Viola Zimmermann, Baron Kronthal: Hauke Möller, Baronin Freimann: Katharina Leyhe, Nenette: Hanna Larissa Naujoks, Baculus: Wilfied Staber, Gretchen: Claudia Rohrbach, Pankratius: Jochen Langner, Ein Gast: Nam_uk Baik;</p>
<p>Gürzenich-Orchester Köln, Chor der Oper Köln, Mädchen und Knaben der Vhöre am Kölner Fom, Einstudierung: Eberhard Metternich, Oliver Sperling; Statisterie der Bühnen Köln.</p>
<p>( Weitere Termine: 12./26. Februar — Rundfunkausstrahlungen am 7. 2. um 19.05 Uhr in Deutschlandradio Kultur und am 15.2. um 20.05 Uhr auf WDR 3)</p>
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