Seite auf WordPress 2.5 umgestellt

Soeben habe ich die Site auf die lang erwartete neue Version WordPress 2.5 umgestellt. Auch das Theme “plaintxtblog” wurde auf Version 4.5.1 aktusalisiert. Das ist jetzt noch eine englische Version, die Übersetzung wird demnächst folgen.

Mal sehen, was das neue WordPress bringt.

Ein Kollege, die LfM und ein interner Vortrag

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Als mein Kollege Guido Schwarzfeld, Bereichsleiter Broadband Communications bei NetCologne, zuletzt bei der Landesmedienanstalt in Düsseldorf zu tun hatte, drückte man ihm eine Broschüre in die Hand: “Weblogs, Podcasts & Co”.

“Den Autor, Edgar Franzmann, kenne ich doch”, vermutete Guido richtig und fragte an, ob ich nicht Lust hätte, über das Thema einmal in seinem Bereich zu berichten. Ich sagte zu, heute Abend ist es soweit. 18 Kolleginnen und Kollegen haben sich angemeldet, eine überraschend hohe Zahl.

Download der Broschüre “Weblogs, Podcasts & Co.” als PDF-Dokument
(niedrige Auflösung, 72dpi, 812 KB oder hohe Auflösung, 300dpi, 13,1 MB)

Autoren-Lesung auf der Frankfurter Buchmesse

Am letzten Tag der Buchmesse kommt es für mich zu einer besonderen Premiere: Im Rahmen der von der Kölner NaNoWriMo-Gruppe organisierten nanowrimo.de-Präsentation stelle ich meinen Roman “Der Große Deutsche Roman” vor und lese einen Ausschnitt. Natürlich werde ich auch kurz auf mein neues Roman-Projekt “Millionenallee” eingehen.

Am Freitag habe ich mit Rolf D. Schmelzer schon einmal das Terrain auf der Buchmesse sondiert und für unsere Veranstaltung bei Presse und Verlagen geworben. Die Räumlichkeiten sind sehr schön, das Buchmessen-Personal ist sehr freundlich.

Bleibt zu hoffen, dass uns bei der Anfahrt am Sonntagmorgen das Pech vom Freitag erspart bleibt: Da sind wir in einer über dreistündigen Stau geraten, nach einem schweren Unfall eines Gefahrgut-Lkws war die Autobahn Frankfurt – Köln komplett gesperrt worden – und wir hatten die entsprechende Warnung nicht richtig gedeutet.

Terminhinweis in der Literaturbeilage der ZEIT

Ausriss aus der Literaturbeilage der ZEIT

In der aktuellen ZEIT wird auf den von mir organisierten Auftritt am 14.10. auf der Frankfurter Buchmesse hingeweisen: Von 11-14 Uhr präsentiert die NaNoWriMo-Gruppe Köln/Bonn den größten Autorenwettbewerb der Welt.

Nach aktueller Planung werde ich in der Stunde von 12-13 Uhr aus dem “Großen Deutschen Roman” lesen, in der letzten Runde von 14 bis 15 Uhr bin ich Moderator.

WordPress 2.3 – Update lohnt sich

Vor vier Tagen ist WordPress 2.3 erschienen, das Update lief problemlos – und es lohnt sich. Endlich sind die in WP 2.1 zusammengelegten Kategorien für Links und Beiträge wieder getrennt, wenn auch die alte Linkverwaltung noch nicht wiederhergestellt ist. Das kommt vielleicht noch.

Trotzdem: Mit WP 2.3 haben die Macher zurück zur Benutzerfreundlichkeit gefunden und nehmen mehr Rücksicht auf Nicht-Programmierer.

Sehr schön ist die eingebaute Tag-Funktion, auf www.nanowrimo.de habe ich sie schon mal eingebaut. Aber Vorsicht: Falls WordPress fragt, ob man Kategorien in Tags umwandeln will und man bejaht das, dann verschwinden die alten Kategorien-Markierungen. Die kann man zwar wiederherstellen, aber Kategorien und Tags sind ja nicht wirklich dasselbe. Ich jedenfalls ziehe es vor, beide nebeneinander zu haben.

Countdown für die Frankfurter Buchmesse

Am 14. Oktober von 11 bis 14 Uhr stellen wir von der NaNoWriMo-Gruppe Köln/Bonn diese “Größte Autorenwerkstatt der Welt” live auf der Frankfurter Buchmesse vor – im “Forum Innovation”, Halle 4.2 – P421.

Vor allem werden wir für den neuen National Novel Writing Month im November werben, mehr dazu auf unserer Website nanowrimo.de, für den ich das Romanprojekt “Millionenallee” (millionenallee.de) vorbereite. Lesen werden wir aber aus unseren Werken von 2006, für mich ist das also “Der große deutsche Roman” (der-grosse-deutsche-roman.de).

Millionenallee

“Millionenallee” ist Arbeitstitel meines neuen Romans, den ich im November im Rahmen von NaNoWriMo schreiben will. Das “Tagebuch dieses Romans” gibt es auf der Website “millionenallee.de“, die ich zu diesem Projekt eingerichtet habe.

Finale

Konzert bei der WM 1990

Es war der 7. Juli 1990. Der Samstag vor dem Sonntag, an dem wir Fußball-Weltmeister wurden. Mit meinem Sohn Simon war ich der deutschen Nationalmannschaft vier Wochen lang hinterhergereist – von ihren ersten Spielen in Mailand bis nach Rom zum Finale.

Seit Donnerstag hatten wir vor dem Stadio Olimpico um Tickets gefeilscht, der Schwarzmarkt war in der Hand osteuropäischer Händler mit kiloschweren Funk-Telefonen, mit denen sie die Preise vom Hauptbahnhof und vom Flughafen abfragten und kontrollierten.

Ich hatte meinem Sohn versprochen, der deutschen Mannschaft so lange zu folgen, wie sie im Turnier bliebe. Am Samstagnachmittag kaufte ich zwei Endspieltickets. Ich weiß nicht mehr, was sie gekostet haben, ich weiß nur, dass es ingesamt einer der teuersten Urlaube war, die ich jemals gemacht habe. Und ich weiß noch, dass eines unserer beiden Tickets auf Platz 13 in Reihe 13 lautete.

Konzert bei der WM 1990

Samstagabend. Eine feierliche Spannung lag über Rom. An den Ufern des Tibers fand ein Volksfest statt. Ein Gewimmel von hunderttausenden Menschen zwischen tausenden Ständen. Doch alles, was man hörte, war ein geradezu himmlischer Gesang. In den Caracalla-Thermen traten die drei Tenöre José Carreras, Plácido Domingo und Luciano Pavarotti erstmals gemeinsam auf. Und dieses Ereignis wurde in die ganze Stadt übertragen und übertönte jeden Lärm.

Pavarotti hatte uns schon während des Turniers begleitet. Seine Arie „Nessun dorma“ aus Puccinis „Turandot“ war der Klassik-Hit der Weltmeisterschaft, der neben Gianna Nanninis „Un Estate Italiana“ – man fühlt sich an ein „deutsches Sommermärchen“ 2006 erinnert – in den Stadien gespielt wurde. Das triumphierende „Vinceró“ setzte sich zwischen den Ohren fest und wurde mein Sommer-Hit 1990. Ich kaufte mir die CD dieses Konzertes und ich hörte sie so oft und so lang, bis ich die Arien mitsingen konnte.

Es war wieder ein heißer Sommertag, das Datum weiß ich nicht mehr*, als ich die Gelegenheit bekam, Pavarotti live zu erleben. Das Konzert fand auf dem Roncalliplatz im Schatten des Kölner Doms statt, ich hatte eine Karte für die VIP-Empore auf dem Balkon des Dom-Hotels mit anschließendem Essen mit Pavarotti im Maritim für den Benefiz-Vorzugspreis von 1000 Mark, die mein Verleger bezahlte.

Zur Feier des Tages hatte ich mir einen Smoking mit allem Zubehör gekauft, Hemd, Fliege, Manschettenknöpfe, sogar Lackschuhe dazu, eigentlich fühlte ich mich unwohl, doch dann begegnete ich einer Kollegin, die mich nur mit Jeans und Rollkragenpulli kannte und die vor Anerkennung über mein festliches Erscheinungsbild fast hinter mir hergepfiffen hätte.

Auf der VIP-Empore traf ich den Musik-Redakteur des „Spiegel“. Pavarotti hatte noch keinen Ton gesungen, da las er mir vor, was er soeben über das Konzert nach Hamburg durchgegeben hatte: Das Begleitorchester Pavarottis habe „gespielt wie die freiwillige Feuerwehrkapelle Castrop-Rauxel“. Das wusste der „Spiegel“-Mann schon vor Konzertbeginn, und er war mächtig stolz auf sich und die Feuerwehr.

Endlich rollte Pavarotti auf die Bühne. Ein Koloss von einem Mann. Das weiße Schweißtuch genauso überdimensioniert wie der Künstler selbst.

Als ich den ersten Ton hörte, „Una furtiva lagrima“ aus dem „Liebestrank“ von Donizetti, geschah etwas, was eigentlich nur in einer verbrauchten Redensart vorkommt: Mir lief im Sinne des Wortes ein Schauer über den Rücken. Und dieser wohlige Schauer dauerte, solange Pavarottis Tenor erklang.

Das anschließende Gala-Diner im Maritim hatte eine profanere Note. Pavarotti trohnte wie Jesus mit seinen Jüngern hinter einer Absperrung über der feinen Kölner Gesellschaft, die sich für ihre 1000 Mark an einem kaltgewordenen warmen Büfett anstellen und keilen musste.

Mich hatte die Sitzordnung an einen Tisch mit Willy Millowitsch platziert. Der große Volksschauspieler war gebrechlich und konnte sich mit seinen Krücken keinesfalls ans Büfett schleppen. Als alles aufstand, blieb ich bei ihm sitzen – mit der Folge, dass wir beide als einzige wie der Maestro am Tisch bedient wurden.

Die Kritiken in den Kölner Zeitungen über das Essen danach waren schlechter als über das Konzert davor. Ich hatte keinen Grund zu klagen und ergänzte meine CD-Samlung um „Tutto Pavarotti“, „Luciano Pavarotti Live“ und „Pavarotti & Friends“.

Es war am 6. September 2007, einem Donnerstag, als ich gegen 7.25 Uhr aufwachte und im Frühstücksfernsehen die Nachricht hörte: Luciano Pavarotti ist tot. Den ganzen Tag über habe ich an meine Erlebnisse mit ihm gedacht und seine Arien vor mich hingesummt.

Jetzt ist es gleich Mitternacht an diesem 6. September 2007. Im CD-Spieler liegt die Aufnahme vom Konzert in den Caracalla-Thermen zur Fußball-WM 1990. Es läuft der letzte Titel, Nr. 17, die Zugabe, noch einmal „Nessun dorma“. Der letzte Ton. Der letzte Applaus. Finale.

 

* Eine Recherche im Archiv des Kölner Stadt-Anzeigers erbrachte, dass dieses Kölner Konzert am 29. Juli 1990 stattfand, also nur drei Wochen nach dem WM-Finale.

Vortrag im Rotary Club Köln am Rhein

Auf Einladung des Rotary Clubs Köln am Rhein habe ich am heutigen Montag (3.9.2007) einen Vortrag gehalten zum Thema:

Medien in Köln -
koeln.de und Bürgerjournalismus

Neben etwas Hintrergrund habe ich vor allem das koeln.de-Projekt “Bürgerzeitung Köln” (bz.koeln.de) vorgestellt.

Ort der Veranstaltung war das Kölner Hotel Intercontinental.

Der Vortrag als Download

JugendMedienEvent 2007

Von Donnerstag bis Sonntag hat in Essen das JugendMedienEvent 2007 stattgefunden, ein Nachwuchs-Journalistenkongress, an dem über 500 junge Frauen und Männer teilgenommen haben.

Ich habe am heutigen Sonntagnachmittag ein Seminar mit dem Thema “Online-Journalismus -Schreiben und Publizieren fürs Internet” gehalten. Mal abgesehen davon, dass ich mit der Zeitplanung nicht gut hingekommen bin – ich hatte zuviel Stoff und damit offenbar gegen eines meiner eigenen Gesetze verstoßen: Streiche die Hälfte – lief es noch ganz gut. Das lag an den zehn Teilnehmern im Alter von 16 bis 21 Jahren, die trotz spürbaren Schlafmangels nach vier harten Tagen und Nächten bis zum Schluss interessiert mitgemacht haben.

Hier geht’s zum Download der Powerpoint-Präsentation des heutigen Seminars.

Und hier gibt es die Broschüre “Weblogs, Podcasts & Co”, die ich für die Landesmedienanstalt geschrieben habe. (
Download der kleinen Fassung (72) dpi,
Download der hochauflösenden Fassung (300 dpi).

nanowrimo.de gestartet

Mit nanowrimo.de habe ich eine neue Website online gestellt, über die die Vorstellung der NaNoWriMo-Teilnehmer auf der Frankfurter Buchmesse organisiert werden soll.

NaNoWriMo steht für “National Novel Writing Month”, den internationalen Schreibwettbewerb, für den sich im letzten November über 80.000 Menschen angemeldet hatten. Ziel ist es, innerhalb von 30 Tagen einen Roman von 50.000 Wörtern zu schreiben.

Sevenload und NetCologne/koeln.de starten rheinvideo.de

Rheinvideo-Logo

Am Mittwoch auf dem Medienforum angekündigt, am Freitag online gegangen: Mit www.rheinvideo.de gibt es jetzt erstmals ein Foto- und Videopotal für das Rheinland. Rheinvideo ist ein Angebot von sevenload und NetCologne und koeln.de.

Die Geburt von rheinvideo.de begann im Herbst 2006. Edgar Franzmann, Leiter Content von NetCologne und Chefredakteur von koeln.de, griff zum Telefon griff, rief sevenload-Gründer Ibrahim Evsan an, und wenige Tage später kam es zu einem ersten Treffen, an dem auch sevenload-Chef-Entwickler Thomas Bachem teilnahm. Mehr »