Ruhender Verkehr, oder: Mach mal bitte Platz, wir müssen hier stürmen …

Ruhender Verkehr

Gestern habe ich im Rathaus jemanden getroffen, der mich aus den bewegten Studentenjahren 1967/68/69 kennt. Das habe ich zum Anlass genommen, mal ein Foto aus dieser Zeit einzuscannen.

Ich bin der, der unter dem Nummernschild des Polizeiwagens liegt. Mehr »

Fesselnd und faszinierend …

So eine tolle Kritik (via Facebook) bekommt man auch nicht alle Tage. Geschrieben hat sie ein ehemaliger EXPRESS-Kollege, der heute bei der Abendzeitung in München arbeitet.

“Lieber Edgar, hab gestern am Strand endlich Deine “Millionenallee” gelesen. Und zwar, weils so fesselnd war und faszinierend, in einem Stück. So dicht geschrieben, so starke Charaktere, großartige Dramaturgie, und so eindringlich in seiner Sprache. Danke fur die brillante Unterhaltung. Freu mich auf weitere Werke. LG.”

“Reviergespräch” bei center.tv in Bochum

Friedhelm Görgens, Moderator von center.tv Ruhr, hat mich (Edgar Franzmann) zum “Reviergespräch” eingeladen. Das 45-Minuten-Gespräch wurde Mitte Dezember aufgezeichnet, am ersten Januar-Wochenende gesendet und jetzt auch online veröffentlicht.

Video: Teil 1 des center.tv Reviergesprächs
Video: Teil 2 des center.tv Reviergesprächs

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Tom Gerhardt über “Millionenallee”: “Unbedingt lesen!”

Ich wusste, dass Comedian Tom Gerhardt (Hausmeister Krause) im “Stadtgespräch” auf center.tv mein Buch “Millionenallee” erwähnen würde, aber dass er es so überschwenglich lobte, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Comedian über meinen Köln-Krimi: “Den will ich unbedingt lesen. Edgar Franzmann ist ein toller Schreiber.” Mehr »

Guter Grund, einen Anzug zu tragen

Ich trage nicht sehr oft Anzug und Krawatte, aber heute habe ich es trotz großer Hitze getan – und mein Sohn Simon hat sich darüber gefreut. Es war nämlich sein Tag. In Hörsaal XXIII der Universität Köln bekam er vom Dekan der WiSo-Fakultät sein Doktor-Zeugnis (fünfmal “summa cum laude”) überreicht, was wir (Mutter, Vater, Stiefmutter) mit ihm feiern durften. Ich glaube, die ganze Veranstaltung diente vor allem dem Zweck, dass die Eltern den Stolz auf ihre Kinder zeigen können Nach der kleinen Feier lud Simon uns zum Essen ins “Da Siro” im Weyertal.

Und plötzlich meldet sich ein alter Schulfreund …

Volksschule Feldstraße in Krefeld. 1954. Mein erstes Schuljahr. Lang, lang ist’s her. Heute, ganz unvermutet, meldet sich per E-Mail ein Klassenkamerad von damals. Wolfgang M. Er hat mich “gegoogelt”. Ich erinnere mich an ihn, wir waren dicke Freude, aber haben uns seit 50 Jahren nicht gesehen. Ich antworte. Am Abend bekomme ich erneut eine Mail von ihm, angehängt ein Foto aus der 1. Klasse.

30 Jahre Partnerschaftsgesellschaft

Singen die Partnerschaftshymne: Günter Hochgürtel, Edgar Franzmann

Vor 30 Jahren war ich Mitbegründer der Partnerschaftsgesellschaft Weilerswist für die Städtepartnerschaft mit der französischen Kommune Carqueiranne. Im Gründungsvorstand bekleidete ich das Amt des Geschäftsführers, später war ich auch mehrere Jahre lang Vorsitzender. Am Wochenende wurde der 30. Geburtstag mit den französischen Freunden in Weilerswist gefeiert – und natürlich feierte ich sehr gerne mit.

Auch wenn ich seit vielen Jahren nicht mehr in Weilerswist wohne, bin ich weiterhin Mitglied der Partnerschaftsgesellschaft wie auch membre du comité du jumelage in Carqueiranne, das mit einer Delegation zu den Geburtstagsfeierlichkeiten angereist war mit alten Freunden wie Nicole und Camille Cayol, Solange und Paul Arnoux, Dédé und Doudou Béranger, Renée und Jean Gaultier sowie Brigitte Bonin, der neugewählten Präsidentin, der es gelang, meinen ehemaligen Nachbarn und heutigen Landrat Günter Rosenke zu einem musikalischen Auftritt auf die Bühne zu holen. Rosenke verblüffte mit kräftigem Gitarrenspiel und einem ebenso kräftig gesungenen “Cotton Fields”.

Singen die Partnerschaftshymne: Günter Hochgürtel, Edgar Franzmann

Auch ich hatte meinen Bühnenauftritt. Es ist 30 Jahre her, dass ich ein kleines deutsch-französisches Chanson geschrieben habe, von dem ich damals nicht annehmen konnte, dass es die Partnerschaftshymne von Carqueiranne und Weilerswist werden würde, die heute in beiden Städten sogar in den Schulen gesungen wird und die Bürgermeister Armin Fuß in seiner Rede zitierte. Diesmal lagen Kopien meiner Original-Komposition mit Noten und Text auf den Tischen aus, und natürlich “durfte” ich das Lied auch auf der Feier vortragen. Günter Hochgürtel von den “Wibbelstetz” begleitete mich – er lieh mir für den Auftritt Mikrofon und eine seiner hervorragenden Gitarren – und der Saal sang mit.

Der erste Auftritt der “Wibbelstetz” im Rahmen der Partnerschaft fand 1989 in unserem damaligen Wohnzimmer in Weilerswist statt, was Günter Hochgürtel in seiner Anmoderation meines Songs auch erwähnte und womit er namentlich meine erste Frau Anna und mich meinte. Im Laufe des Abends setzten sich Anna, meine zweite Frau Micky und ich zusammen und sprachen über vergangene und kommende Zeiten, zum Beispiel die bevorstehende Hochzeit unseres Sohnes Simon mit seiner Monika. Manfred Gerhold, der inzwischen dreimalige Vorsitzende der Partnerschaftsgesellschaft, war so nett und hielt das im Foto fest (Bild oben v.r.: Anna, Micky, Edgar Franzmann).

Im Sommer wird ein weiterer Teil Partnerschaft gefeiert, die mit der englischen Gemeinde Whitnash, die vor 20 Jahren geschlossen wurde, zu einer Zeit, als ich Vorsitzender der Partnerschaftsgesellschaft Weilerswist war. Meine persönlichen Beziehungen nach Whitnash sind aber nie so eng geworden wie die nach Carqueiranne. Zur Zeit ist es auch noch fraglich, ob ich im Sommer zu den Feierlichkeiten nach England reisen kann. Aber vielleicht geht da ja doch noch was.

Erste Video-Konferenz mit Germaine & Gerald

Skype gehörte bisher nicht zu den Tools, die ich viel genutzt habe. So kam es tatsächlich heute zu meiner ersten Skype-Video-Schaltung.

Mein Bruder Gerald und seine Frau Germaine, die in Menton (Frankreich) überwintern, meldeten sich über das Tool, das ich nach ihrer E-Mail-Vorwarnung installiert und per Probeanruf zu Skype selbst getestet hatte. Das eingebaute Mikrofon arbeitete einwandfrei.

Bei Geralds Anruf heute Abend fand ich dann nach einigem Suchen auch noch den richtigen “Knopf”, um per Mausklick das Skype-Video zu starten. Schön, den Bruder und die Schwägerin nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Im Sommer kommen sie nach Deutschland und freuen sich, dann endlich auch unser Schiff “Slow Fox” kennenzulernen. Gerald und Germaine hatten 15 Jahre selbst auf einem Schiff namens “Suzanna” gelebt und ihre Europa-Reise einst in Roermond begonnen, wo jetzt unsere Linssen-Yacht liegt.

Das Bild oben zeigt einen Ausschnitt der alten “Suzanna”-Website von Gerald und Germaine.

Hochzeitswebsite SIMONIKA

SIMONIKA-Logo

Sie heißt Monika, er heißt Simon – da lag es nahe, dass ihre gemeinsame Website SIMONIKA heißen könnte. Unter simonika.net habe ich sie für sie eingerichtet und jetzt mit neuem Logo (hat Jan, ein Freund der beiden, gestaltet) und neuem Foto versehen, damit dort übers Netz auch die Vorbereitungen für die anstehende Hochzeit im Juli laufen können. Das tut man als Vater doch gerne für einen Sohn und die Schwiegertochter.

Ein Bild für die “Slow Fox”

Das Twitter-Bild für die "Slow Fox" von MAF Räderscheidt

Auf Twitter habe ich des öfteren auch über unser Schiff “Slow Fox” berichtet. Eine der Leserinnen war die bekannte Künstlerin MAF Räderscheidt (Foto), Enkelin des noch berühmteren Anton Räderscheidt.

MAF malt jeden Tag ein Bild, das sie via Twitter veröffentlicht. Am Montag widmete sie ihr Tageswerk mir (@edgarf auf Twitter) und der “Slow Fox” (@slow_fox auf Twitter).

Mit einer direkten Botschaft machte sie auf das Bild aufmerksam: “@mafraederscheid with special compliment to @edgarf and @slow_fox: a painting a day keeps the ship’s kobold away”. Das Bild heißt “Dramen auf hoher See”. MAF klärte mich später noch auf, dass das Bild als “Schutzzauber” gedacht sei und natürlich gerade nicht Dramen herbeiführen solle.

Ich habe sie gebeten, ob ich eine höher auflösende Version des Bildes bekommen könnte, die würde ich dann ausdrucken und in der “Slow Fox” aufhängen.

Wikipedia liefert folgende Informationen über MAF Räderscheidt:

Maf Räderscheidt (* 20. Juni 1952 in Augsburg) ist eine der bekanntesten Künstlerinnen der rheinischen Szene. Nach ihrem Studium an den Kölner Werkschulen, das sie als eine der ersten weiblichen Meisterschülerinnen abschloß, wurde sie schnell bekannt durch ihre kleinformatigen Radierungen. Seit den Achtziger Jahren erwarb sie sich Anerkennung durch ihre Gemälde, Kohlezeichnungen, Performances und Installationen.

Im Jahr 2000 veröffentlichte sie zusammen mit Stephan Everling den Kriminalroman “Mitternachtsmosaik” im Emons-Verlag. Maf Räderscheidt lebt und arbeitet in Köln

Von Juni bis September 2007 moderierte sie die erste Fernsehgalerie “Rheingalerie” auf dem Kölner Lokalsender Center TV.

M artha A ngelika F elicitas (M A F) ist die Enkelin von Marta Hegemann und Anton Räderscheidt.

Interessant, dass sie einen Köln-Krimi geschrieben hat. Mein erster Köln-Krimi erscheint im Oktober.

Slow Fox getauft und ab ins Wasser!

Micky strahlt, nachdem sie den Namen Slow Fox am Schiff angebracht hat.

Einen Tag früher als eigentlich geplant wurde unsere Slow Fox zu Wasser gelassen. Weil Mijnheer Driessen für Freitag schlechteres Wetter mit viel Wind erwartet, schritt er schon heute zur Tat – und wir waren zum Glück rechtzeitig vor Ort.

So konnte Micky – noch an Land – die Buchstaben mit dem Schiffsnamen anbringen: Slow Fox prangt jetzt in marineblauen Buchstaben zweimal am Bug und einmal am Heck. Dort ist auch noch der Heimathafen Roermond angegeben.

Schmuck sieht sie aus, unsere Slow Fox, mit dem neuen Oberwasseranstrich und ihrem neuen Namen. Micky war sichtbar zufrieden und Edgar auch.

Mijnheer Driessen schleppte das Schiff mit dem Traktor zum Kran, assistiert von Meron, der einige Arbeiten im Inneren unseres Schiffes ausgeführt hatte.

Zwei starke Bänder wurden um den Rumpf des Schiffes gelegt, Tragkraft bis zu 16 Tonnen. Schiffe bis zu einer Länge von 13 Metern können bei Driessen in Roermond mit dem Kran an Land gehievt werden – und zurück ins Wasser.

Das Manöver verlief komplikationslos. Auf dem Wasser angekommen, wurden die Batterien angeschlossen und der Motor gestartet, der beim zweiten Versuch ansprang, keine Selbstverständlichkeit nach dem langen Winter und der vierwöchigen Ruhe an Land.

Micky strahlt, nachdem sie den Namen Slow Fox am Schiff angebracht hat.

Da wir erst für Freitag mit der Wasserung gerechnet hatten, hatten wir weder Festmacherleinen noch Fender parat, aber Mijnheer Driessen half uns aus. Er steuerte das Schiff Richtung Liegeplatz Nr. 120, wo unsere Slow Fox jetzt ihr Stammquartier gefunden hat.

Es sind noch nicht alle Arbeiten erledigt. Die Schraube soll noch einmal ausgetauscht werden, die neue Schraube beschleunigt das Schiff sehr stark, ein Fenster muss erneuert werden, das neue Ladegerät muss angeschlossen werden. Dann steht auch noch die Überprüfung der Gasanlage und der Wasserpumpen aus.

Und Micky und ich haben natürlich jede Menge damit zu tun, das Schiff von innen und außen zu reinigen und einzurichten. Aber jetzt, wo die Slow Fox im Wasser liegt, macht auch diese Arbeit gleich mehr Spaß, denn jetzt gibt es nicht nur die Arbeit, sondern auch das großartige Hafengefühl dazu.


Link: rheinvideo.de

Mit Emmy (87) über den Rhein …

Die Dame ist 87 und wird im August 88: Emmy, meine Mutter, eine außergewöhnliche Frau. Am Mittwoch hatte ich endlich Zeit, mit ihr mal wieder einen größeren Ausflug zu machen.

Von Krefeld-Gellep-Stratum aus fuhren wir zur Rheinfähre nach Nierst und setzten über nach Kaiserswerth. Emmy blieb zwar im Wagen sitzen und hielt sich sicherheitshalber auch besonders gut fest, aber die Überfahrt verlief ohne Probleme.

In Kaiserswerth gönnten wir uns in einem Café, das sie seit Jahrzehnten liebt, jeder ein Stück Sahne-Nuss-Torte. Anschließend bummelten wir über die Kaiserswerther Hauptstraße und entdeckten in den Schaufenstern teils sehr teure Kleider. Hier kauft die betuchte Düsseldorfer Kundschaft.

Unser Einkaufsbummel fand dann etwas preiswerter in Krefeld statt, wobei ein Teil der Hochstraße inzwischen sehr zu einer Billigmeile mit viel Ramsch geworden ist. Aber auch in den Geschäften, die meine Mutter bevorzugt, wurden wir heute nicht fündig. Sie kaufte sich keine neue Sonnebrille, und sie fand auch nicht das gewünschte Kleidungsstück.

Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein Eis. Und zu Hause brachte ich die funkgesteuerte Küchenuhr wieder in Gang, die seit der versuchten Umstellung auf die Sommerzeit irgendwie die Orientierung verloren hatte und nicht über 12 Uhr hinauskam. Eine neue Batterie und ein kleiner Abstecher in den Garten, um neuen Funkkontakt zu bekommen, reichten aus, das Problem zu beheben.