68 – Der Krimi – Wie ich die Studentenrevolte fast verpasst hätte

(Das Bild oben zeigt die Fachschaft Philosophie vor den Räumen des Republikanischen Clubs in der Straße Am Römerturm. Ich bin derjenige, der vor bzw. hinter dem Polizeiauto liegt. Foto: Jens Hagen)

Das Cover von „68“
Ja, ich bin ein „68er“. Ja, ich habe einen Krimi über die Studentenrevolte geschrieben – 50 Jahre danach.

Ich kam Mitte 1967 an die Kölner Uni und habe die Studentenrevolte miterlebt, die man später als „68er-Bewegung“ bezeichnete. Für mich waren das prägende Jahre, obwohl ich für die Studentenbewegung ganz sicher weniger wichtig war, als die Studentenbewegung für mich.

Dabei hätte ich die heiße Zeit um ein Haar verpasst, wie mir bei einem Klassentreffen in diesen Tagen – 50 Jahre nach dem Abitur – in Krefeld-Uerdingen bewusst wurde. „68 – Der Krimi – Wie ich die Studentenrevolte fast verpasst hätte“ weiterlesen

„68“ – Premieren-Lesung im „Glashaus“

premiereHerzliche Einladung zur Premierenlesung von „68“ am Donnerstag, dem 23. Juni 2016, um 19 Uhr, im „Glashaus“ der VHS Köln am Neumarkt (Raum 006).

1968 – 50 Jahre danach. Die alten Rebellen der Studentenbewegung beschließen, Köln noch einmal aufzumischen, um einen Mörder und Brandstifter zu überführen, der die Stadt mit Napalm-Anschlägen terrorisiert. Auch Georg Rubin, Chefreporter des ‚Blitz‘, ist dem Täter auf den Fersen – die heißeste Spur führt ausgerechnet zu seinem Vater.

68Das ist der Kurzinhalt meines neuen Kriminalromans, zu dessen Premierenlesung ich herzlich einlade. Ich war damals dabei. Auf dem Bild links (Foto: Jens Hagen) bin ich der, der vor dem Polizeiauto liegt.

In Köln begann 1968 eigentlich schon 1966 – mit einer Demonstration am Neumarkt gegen die Fahrpreiserhöhung der KVB. Deshalb ist die VHS am Neumarkt auch ein guter Ort für die Premierenlesung.

Viele Kommilitonen von damals werden sich in dem Roman – leicht verändert – wieder finden. Hoffentlich sehe ich manche von ihnen wieder.

Der Roman ist aber natürlich auch für alle, die schon immer wissen wollten, was ihre Eltern und Großeltern damals gemacht haben.

Sneak Preview „68“ im Kölner Literaturhaus

Veröffentlicht wird mein neuer Kriminalroman „68“ ja erst am 23. Juni 2016, doch bereits am Mittwoch, dem 16. März 2016, parallel zur lit.COLOGNE, wird es eine Sneak Preview um 20 Uhr im Literaturhaus Köln geben. Auf Einladung des Kulturforums Köln e.V. werde ich über den Entstehungsprozess des Romans sprechen und natürlich auch einige Teile lesen. Das Manuskript ist zur Zeit in der zweiten Lektoratsrunde. Der fertige Text soll am 4. April an den Verlag gehen.

Bislang kenne ich das Literaturhaus nur als Besucher – und als Teilnehmer der legendären „Mittagssuppe für Autoren“, einem wunderbaren literarischen Treff, zu dem einmal monatlich eingeladen wird.

NRW-Ministerin Kampmann
NRW-Ministerin Kampmann
Die Sneak Preview am kommenden Mittwoch findet als „Vorprogramm“ zu einer öffentlichen Diskussion mit Christina Kampmann (SPD) statt, der neuen Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Im Veranstaltungstext heißt es:

Nicht nur ihr junges Alter macht Christina Kampmann zu einer Ausnahmeerscheinung: Die Sozialdemokratin aus Bielefeld ist seit Oktober für das „Lebensbildungsministerium“ der NRW-Landesregierung zuständig, ohne großen politischen Hintergrund im Kulturbereich.
„Entscheidend ist aber nicht, was ich bis zum Tag meiner Ernennung gemacht habe, sondern was ich in Zukunft machen werde“ entgegegnet dem die Ministerin.
Daher wollen wir hören, was sie vor hat:
Ein kurzer Impuls gibt uns Einblicke in die Ansichten der Ministerin, die wir im anschließenden Interview mit ihr besprechen werden.
Der Dialog wird sowohl die Person Christina Kampmann ins Visier nehmen als auch ihre politischen Visionen für die Kultur in Nordrhein-Westfalen.
Welche Rolle spielt Köln für sie dabei und wie lässt sich die abstrakte Formel „Kultur für Alle“ heute in ihrer Politik wiederfinden?
Wir sind gespannt auf Christina Kampmann und freuen uns über Ihre Teilnahme!