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	<title>franzmann.de &#187; Kultur &amp; Szene</title>
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		<title>Mordsgeschichten im orientalischen Zelt</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… &#252;berschrieb der K&#246;lner Stadt-Anzeiger seinen Bericht &#252;ber die K&#246;lner Krimitage, der am Samstag, den 10. Dezember erschien. Reporterin Kirsten Boldt war bei der Premiere der Krimitage am Donnerstag im Lesezelt am Museum Ludwig und hatte sich einige Stunden der<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2011-12-15-mordsgeschichten-im-orientalischen-zelt/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wp-content/uploads/2011/12/ksta-krimitage.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wp-content/uploads/2011/12/ksta-krimitage-108x300.jpg" alt="" title="Bericht im KStA vom 9.12.2011" width="108" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1870" /></a>… überschrieb der Kölner Stadt-Anzeiger seinen Bericht über die Kölner Krimitage, der am Samstag, den 10. Dezember erschien. Reporterin Kirsten Boldt war bei der Premiere der Krimitage am Donnerstag im Lesezelt am Museum Ludwig und hatte sich einige Stunden der Lesungen angehört. Ein Klick auf das kleine Foto rechts führt zu einer vergrößerten Ansicht. </p>
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		<title>Erfolgreiche K&#246;lner Krimitage</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 8. bis zuzm 11. Dezember fanden in einem Lesezelt am Museum Ludwig die ersten K&#246;lner Krimitage statt. 47 Krimiautoren lasen vier Tage lang zugunsten der Obdachloseninitiative OASE: Insgesamt wurden 1132,71 Euro eingenommen und gespendet. Ich hatte die Organisation &#252;bernommen.<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2011-12-15-erfolgreiche-kolner-krimitage/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wp-content/uploads/2011/12/facebook1.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wp-content/uploads/2011/12/facebook1-300x172.jpg" alt="" title="K&#246;lner Krimitage" width="300" height="172" class="alignright size-medium wp-image-1856" /></a>Vom 8. bis zuzm 11. Dezember fanden in einem Lesezelt am Museum Ludwig die ersten Kölner Krimitage statt. 47 Krimiautoren lasen vier Tage lang zugunsten der Obdachloseninitiative OASE: Insgesamt wurden 1132,71 Euro eingenommen und gespendet. Ich hatte die Organisation übernommen.</p>
<p>Das Bild entstand am ersten Abend der Krimitage (v.l.): Hedwig Neven DuMont, Peter Demant, Edgar Franzmann, Ina Coelen, Volker Dombrowski und Frank Überall von der “OASE”, Volker Streiter (verdeckt), Oliver Buslau, Guido M. Breuer, Nadine Buranaseda, Jan Bergrath, Andreas Izquierdo, Christina Bacher und Gisa Klönne. </p>
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		<title>Triumphale Aida in der K&#246;lner Oper</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 12:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[K&#246;lns Oper ist wieder mal eine Reise wert: Giuseppe Verdis “Aida” erlebte eine triumphale Premiere, und das im alten Opernhaus am Offenbachplatz, das eigentlich wegen Sanierung bereits geschlossen sein sollte. Unbedingt ansehen! (geschrieben f&#252;r koeln.de) Von EDGAR FRANZMANN K&#246;lns Oper<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2011-01-16-triumphale-aida-in-der-koelner-oper/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/aida-weimer.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/aida-weimer-300x197.jpg" alt="Foto: Weimer" title="Triumphmarschszene in der K&#246;lner &quot;Aida&quot;-Inszenierung" width="300" height="197" class="alignright size-medium wp-image-1344" /></a>Kölns Oper ist wieder mal eine Reise wert: Giuseppe Verdis “Aida”  erlebte eine triumphale Premiere, und das im alten Opernhaus am  Offenbachplatz, das eigentlich wegen Sanierung bereits geschlossen sein  sollte. Unbedingt ansehen!<span id="more-1341"></span></p>
<p>(geschrieben für <a href="http://www.koeln.de/koeln/kultur/triumphale_aida_in_der_koelner_oper_421193.html">koeln.de</a>)</p>
<p>Von EDGAR FRANZMANN</p>
<p>Kölns Oper ist wieder mal eine Reise wert: Giuseppe Verdis “Aida”  erlebte eine triumphale Premiere, und das im alten Opernhaus am  Offenbachplatz, das eigentlich wegen Sanierung bereits geschlossen sein  sollte. Unbedingt ansehen!</p>
<p>Regisseur Johannes Erath verzichtet auf  jeden ägyptischen Pomp, trotzdem - oder deswegen - gelingen ihm Szenen  von größter Eindringlichkeit. Die heidnischen Hohepriester und der  Sonnenkönig treten auf im Gewand katholischer Bischöfe und des Papstes,  was aber durchaus keine einseitige Kritik an der römischen Kirche ist,  sondern Symbol für jede Form fundamentalistischer oder totalitärer  Macht.</p>
<p>Die großartigste Szene ist der  Triumphmarsch am Ende des zweiten Aktes. Erath nutzt nicht nur die  gesamte Tiefe der Bühne (Kaspar Glarner), aus der ein Heer von Sklaven  die siegreichen Helden ins Licht ziehen, sondern er bezieht den gesamten  Zuschauerraum mit ein. Die Hundertschaft des Chores, Frauen und Männer  in Alltagskleidung, bewegt sich langsam Richtung Bühnenrand, wo links  und rechts die berühmten Verdi-Trompeten ihr “Ta taaaa tatata taa taa  taa tatata taa ta ta” spielen. Die singenden Massen drängen langsam vor  auf die Bühne, wo immer mehr deutlich wird, wie Menschen in Sieger und  Besiegte geteilt werden, wie am Ende eine Schar von Sklaven selektiert  wird, denen der Tod droht.</p>
<p>Selten wird so eindringlich gezeigt,  dass es der direkte Nachbar oder man selbst ist, der Täter oder Opfer  werden kann, und wie totalitäre Machthaber sich die Massen gefügig  machen.</p>
<p>Die Opfer in dieser Oper sind Aida,  äthiopische Prinzessin, und ihr Volk, die den Krieg gegen die Ägypter  unter der Führung des heldenhaften Radames verloren haben. Radames  bittet beim König/Papst um Gnade für die Gefangenen, der gewährt sie,  aber die Hohepriester/Bischöfe inszenieren trotzdem ihr Rache-Gemetzel  und ermorden ihren Herrscher gleich mit.</p>
<p>Amneris, die Tochter des  Königs, soll den siegreichen Radames heiraten. Der französische  Modeschöpfer Christian Lacroix, in dieser Inszenierung für die Kostüme  zuständig, hat ihr ein atemberaubendes Hochzeitskleid mit endloser  Schleppe geschneidert. Doch Radames liebt Aida, die feindliche  Prinzessin, zur Strafe wird er lebendig unter dem Tempel begraben, wo  Aida sich zu ihm gesellt und wo Amneris ewig trauert.</p>
<p>Unter der  musikalischen Leitung von Willi Humburg wird der Abend zu einem  außerordentlichen Musikgenuss. Das Gürzenichorchester spielt in  Höchstform, Chor und Extrachor der Oper (Leitung: Andrew Ollivant)  begeistern ebenso wie die sensationellen Solisten Hui He (Aida), Scott  MacAllister (Radames) und Jovita Vaskeviciute (Amneris).</p>
<p>Das Premierenpublikum spendete minutenlangen, begeisterten Beifall.</p>
<p>Nächste Aufführungen: 18./19./21./22./23./25./26./28./29./30. Januar.</p>
<p><a href="http://www.operkoeln.com/programm/46908/">Weitere Informationen auf der Website der Oper Köln. </a></p>
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		<title>Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2011-01-03-ganz-ohne-weiber-geht-die-chose-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 20:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von EDGAR FRANZMANN M&#228;nner in Frauenkleidern sind in K&#246;ln nichts Ungew&#246;hnliches. Fragt sich also, warum Regisseur Bernd Mottl ausgerechnet die Hauptrolle in der Operette “Die Csárdásf&#252;rstin” mit einem Mann besetzt hat. Das sorgt weder f&#252;r einen Skandal noch w&#228;re es<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2011-01-03-ganz-ohne-weiber-geht-die-chose-nicht/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/die-csardasfuerstinI.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/die-csardasfuerstinI-300x90.jpg" alt="Foto: Oper K&#246;ln / Paul Leclaire" title="K&#246;lns Csárdásf&#252;rstin ist ein Mann: Szenenfoto mit Christoph Marti und Carsten S&#252;ss" width="300" height="90" class="alignright size-medium wp-image-1314" /></a>Von EDGAR FRANZMANN</p>
<p>Männer in Frauenkleidern sind in Köln nichts Ungewöhnliches. Fragt sich also, warum Regisseur Bernd Mottl ausgerechnet die Hauptrolle in der Operette “Die Csárdásfürstin” mit einem Mann besetzt hat. Das sorgt weder für einen Skandal noch wäre es nötig, denn, wie heißt es im Stück doch so überzeugend: “Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht”.<span id="more-1313"></span></p>
<p>Emmerich Kálmáns Operette gehört seit der Uraufführung 1915 in Wien zu den großen Bühnenerfolgen, jeder kennt die Filmversionen u.a. mit Marika Rökk und Johannes Heesters. Um so überraschender, dass das Werk noch nie auf dem Spielplan der Kölner Oper stand. </p>
<p>Die Köln-Premiere findet im kleinen Saal des Palladiums in Köln-Mülheim statt, der wie ein altes Varieté ausgestattet ist, das Publikum sitzt überwiegend an runden Tischen. Das Orchester thront an einer Längsseite, an den Enden befindet sich jeweils eine Bühne, gespielt wird auf diesen Bühnen aber auch in den Gängen durch den Saal. Das schafft zunächst einmal eine sehr angenehme Atmosphäre und bringt Zuschauer und Akteure hautnah zusammen.</p>
<p>Als Varieté-Vorstellung des Jahres 1915 wäre das alles ganz wunderbar, aber als Opernaufführung 2010/2011? Das Orchester wurde spürbar geschrumpft, Gerrit Priessnitz, der musikalische Leiter, hat eine eigene musikalische Fassung erstellt, die “nichts mehr mit dem romantisch besetzten Kálmán-Orchester zu tun hat, sondern mit einem solistisch besetzten Instrumental-Ensemble von zwölf Musikern”.</p>
<p>Das Konzept ist in sich durchaus schlüssig, aber wer den Kálmán-Klang im Ohr hat und ihn in einer Aufführung der Kölner Oper auch hören will, wird enttäuscht. Und dann fehlt natürlich noch etwas im Klangbild dieser Operette: der Sopran der Titelheldin. Die Kölner “Czárdásfürstin” ist ein Mann, gespielt vom Schweizer Künstler Christoph Marti, bekannt als “Ursli Pfister” der Musik-Kabarett-Formation “Geschwister Pfister”. </p>
<p>Marti spielt ganz großartig, aber er singt eben keinen Sopran. “Überall dort, wo ein Sopran zwingend gewesen wäre, arbeiten wir mit einigen sinnvollen Änderungen in der Melodieführung, teilweise mit Oktavieren oder auch - je nach dem Charakter der Szene - mit dem Übergang von Singstimme in Sprechgesang”, erklärt Gerrit Priessnitz im Programmheft. Leider ersetzt diese Erklärung nicht den fehlenden Gesang, und gerade diese Operette lebt nun einmal von den bekannten Melodien wie „Machen wir’s den Schwalben nach“, „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“, „Tanzen möcht’ ich, jauchzen möcht’ ich“ oder eben „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“.</p>
<p>Was eine Frauenstimme in einer Frauenrolle bewirkt, bewies Romana Noack, die innerhalb kürzester Zeit für die erkrankte Claudia Rohrbach einsprang und die Partie der “Komtess Stasi” übernahm. Gut anzuhören auch Carsten Süss als “Edwin”, Martin Koch als “Graf Boni” und Alexander Fedin als “Feri Bacsi”, alle Stimmen wurden per Mikrofon verstärkt.</p>
<p>Die Geschichte der “Csárdásfürstin” ist schnell erzählt: “Sylvia Varescu” ist Star eines Varietés und verliebt in den adligen “Edwin”, der sich mit ihr verlobt. Edwins fürstliche Eltern wollen die unstandesgemäße Hochzeit mit allen Mitteln  verhindern und beordern Edwin zur Eheschließung mit “Komtess Stasi” zurück nach Hause. Am Ende triumphiert natürlich die Liebe, in der Kölner Version ist es die Liebe zwischen zwei Männern.</p>
<p>Nicht nur die weibliche Hauptrolle, auch manche weiblichen Nebenrollen sind männlich besetzt. Das ist hübsch anzusehen, wenn  muskelbepackte Männer auf Stöckelschuhen balancieren, aber als Travestie-Show für ein schwules Kölner Publikum ist die Show zu brav, als Opern-Aufführung ist sie musikalisch zu dünn.</p>
<p>Was bleibt ist ein netter Abend in netter Atmosphäre, vom Publikum mit freundlichem Applaus und einigen Buhs quittiert.</p>
<p>Nächste Aufführungen: 5./9./14./20./27. Januar.</p>
<p><a href="http://www.operkoeln.com/programm/56382/">Weitere Infos auf der Website der Kölner Oper. </a></p>
<p>(Geschrieben als Kritik für <a href="http://www.koeln.de/koeln/ganz_ohne_weiber_geht_die_chose_nicht_410670.html">www.koeln.de</a> am 3. Januar 2011)</p>
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		<title>K&#246;nigin der Nacht ohne hohes “f”</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-12-13-koenigin-der-nacht-ohne-hohes-f/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 21:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur & Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 11. Dezember 2011, hatte Mozarts “Zauberfl&#246;te” Premiere in der Aula der Universit&#228;t K&#246;ln. Die Auff&#252;hrung der Oper K&#246;ln hatte H&#246;hepunkte und einige Schw&#228;chen. Lesen Sie die Kritik, die ich f&#252;r www.koeln.de geschrieben habe. (Bild rechts: “Pamina” Mojca<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2010-12-13-koenigin-der-nacht-ohne-hohes-f/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/zauberfloete.png"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/zauberfloete-300x246.png" alt="" title="&quot;Pamina&quot; Mojca Erdmann Foto: Oper K&#246;ln / Matthias Baus " width="300" height="246" class="alignright size-medium wp-image-1277" /></a>Am Samstag, den 11. Dezember 2011, hatte Mozarts “Zauberflöte” Premiere in der Aula der Universität Köln. Die Aufführung der Oper Köln hatte Höhepunkte und einige Schwächen. Lesen Sie die Kritik, die ich für www.koeln.de geschrieben habe.</p>
<p>(Bild rechts: “Pamina” Mojca Erdmann, Foto: Oper Köln / Matthias Baus)</p>
<p><span id="more-1274"></span><br />
Premiere mit kleinen Schwächen<br />
<strong>“Zauberflöte” in der Uni - “Pamina” Mojca Erdmann verzaubert alle</strong></p>
<p>Von EDGAR FRANZMANN</p>
<p>Die aufregende Tournee der Kölner Oper durch die Stadt geht weiter: Am Samstag hatte Mozarts “Zauberflöte” Premiere in der Aula der Universität, kein einfach zu bespielender Saal, aber das Publikum spendete sehr freundlichen Beifall.</p>
<p>Fangen wir mit den Stärken der Aufführung an: Die Sängerinnen und Sänger sind großartig, allen voran die wunderschöne, junge Mojca Erdmann als “Pamina”, die an der Kölner Musihochschule studiert hat und inzwischen in Wien, Berlin, Stuttgart, Salzburg, Aix und Mailand Triumphe feierte und jetzt wieder in Köln alle verzaubert.</p>
<p>“Tamino” Lothar Odinius überzeugt ebenso wie “Papageno” Miljenko Turk, “Sarastro” Stefan Kocán und “Papagena” Maike Raschke. Allen kam natürlich auch zugute, dass Mozart ihnen Arien geschrieben hat, die zu den ewigen Hits der Klassik gehören. Das weckt Erinnerungen und Erwartungen beim Publikum, was besonders Jeanetette Vecchione als “Königin der Nacht” zu spüren bekam. Ihre Rache-Arie im zweiten Aufzug gehört zu den anspruchvollsten Stücken überhaupt und da kann es schon einmal passieren, dass das ultrahohe dreigestrichene “f” im ersten und zweiten Anlauf verfehlt wird.</p>
<p>Die “drei Damen” Susanne Niebling, Regina Richter und Katrin Wundsam, die sich wunderbar ergänzen, hat Kostümbildnerin Susanne Füller in elegante blaue Kleider mit verführerischen Dekolletes gesteckt.</p>
<p>Weniger zufrieden mit ihren Kostümen dürften die “drei Knaben” sein, Daniel Krähmer, Alexander von Boch und Johannes Möhrle. In der ersten Szene tragen sie noch Alltagskleidung, dann müssen sie barfuß als sehr unförmige Wattebäuschen, die wohl Wolken darstellen sollen, über die Bühne traben. Man versetze sich mal in die Jungs, sie müssen schon hoch wie Mädchen singen und sehen dann so aus! Da kann man nur hoffen, dass ihre Freundinnen nicht zusehen, was gut möglich ist, da die drei Solisten des Tölzer Knabenchors sind. Gesanglich sind die drei übrigens sensationell gut, was das Publikum mit Sonderapplaus honorierte.</p>
<p>“Tamino” Lothar Odinius Foto: Oper Köln / Matthias Baus Bild vergrößern “Tamino” Lothar Odinius Foto: Oper Köln / Matthias Baus<br />
Völlig unpassend leider auch das Kostüm von “Tamino”, er ist immerhin der Prinz, bei dessen Anblick die schöne “Pamina” in Liebe entflammen soll; aber wie soll das funktionieren, wenn “Tamino” eingekleidet ist in die piefigste Pullunder-Variante mit Einfach-Hemd und Viskose-Hose, die man so nicht einmal in der Aldi-Boutique finden würde?</p>
<p>Diese Kostümierung verwundert um so mehr, als ansonsten durchaus sehr traditionell ausgestattet wird, vom Federkleid “Papagenos” bis zum traumhaften Abendkleid der “Königin der Nacht” und den elegant-strengen Anzügen von “Sarastro” und seinen Jüngern.<br />
In der Aula der Uni gibt es konstruktionsbedingt keinen Platz, an dem ein Orchester sitzen könnte, also hat Bühnenbildnerin Hyun Chu vor der eigentlichen Bühne, die tief hinten im Saal liegt, einen Orchestergraben gebaut, diesen überdacht und so eine Art Vorderbühne konstruiert, die unmittelbar an die erste Sitzreihe heranreicht und auf der die Sänger in direktem Kontakt zu den Zuschauern agieren.</p>
<p>Links und rechts führen Stege zur Hinterbühne, was die Regie (René Zisterer) dazu veranlasst, die Darsteller etwas sehr viel hin- und hergehen zu lassen, was besonders schmerzlich bei “Tamino” Lothar Odinius anzusehen ist, der sich am Vortag auf schneeglattem Boden verletzt hat und tapfer durch die Vorstellung hinkt.</p>
<p>Oft wird die Handlung sogar direkt in den Zuschauerraum hineinverlegt, so die entscheidende Begegnung zwischen “Papageno” und “Papagena”. Wer in dieser Inszenierung den allerbesten Überblick behalten will, sucht sich deshalb am besten Plätze ab der neunten Reihe.</p>
<p>Die Akustik ist auf allen Plätzen hervorragend, das Orchester unter Modestas Pitrenas spielt trotz einiger Ungenauigkeiten überzeugend auf und wird am Ende zu Recht in den Applaus einbezogen.</p>
<p>Was die Aufführung erschwert, sind die Lichtverhältnisse. Links und rechts der Bühnenkonstruktion stehen jeweils zwei hohe Schweinwerfergerüste, die nicht nur die Bühne, sondern auch immer den Zuschauerraum mit beleuchten. So wird man zwangsweise fortgerissen aus der zauberhaften Bühnen-Atmosphäre in die Wirklichkeit der Uni-Aula mit ihren Klapppulten und Studenten-Kritzeleien.</p>
<p>Die “Zauberflöte” in der Uni-Aula ist sicher keine außergewöhnliche Aufführung der Kölner Oper, aber empfehlenswert ist sie allemal. Und, wenn Sie nur die Augen schließen und die Musik auf sich wirken lassen, erwartet Sie schon ein Ereignis.</p>
<p>Außerdem: Für die, die hier selbst einst studierten, wird der Abend zu einer Rückkehr in die Vergangenheit. Für alle, die nicht hier studiert haben: So einfach kommen Sie nie wieder an die Uni!</p>
<p>Im Umfeld ließen sich noch Kleinigkeiten verbessern. Ein Besucher aus Wien bemängelte, dass es an der Straßenbahnhaltestelle der Linie 9 keinen Hinweis gebe, in welche Richtung denn das Hauptgebäude der Uni zu suchen sei.</p>
<p>Im Unigebäude wäre ein deutlicher schriftlicher Hinweis sinnvoll, dass der Zugang zur Aula nur über das Obergeschoss möglich ist. Die angebrachte Beschriftung mit großen Pfeilen und verwirrenden kleinen Pfeilen, die gar nicht als Pfeile gemeint sind und deshalb nur in die Irre führen, sollte überprüft und korrigiert werden.</p>
<p>Weitere Aufführungen:<br />
14./16./18./20./22./25./27. und 29. Dezember 2010.<br />
19.30 - 22.30 Uhr, Aula der Universität.</p>
<p>(<a href="http://www.koeln.de/koeln/zauberfloete_in_der_uni__pamina_mojca_erdmann_verzaubert_alle_399404.html">Zum Beitrag auf koeln.de</a>)</p>
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		<title>Die besten deutschen Krimis - direkt vom Hersteller</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-09-16-die-besten-deutschen-krimis-direkt-vom-hersteller/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 16:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was der “Oscar” f&#252;r die amerikanische Filmindustrie ist der “Glauser” f&#252;r die deutsche Kriminalromane: der wichtigste deutsche Krimi-Preis wird n&#228;mlich nicht von irgendwelchen anonymen Kritikern vergeben, sondern von einer Jury, die ausschlie&#223;lich mit Krimi-Schriftstellern besetzt ist. Bei der Verleihung 2010<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2010-09-16-die-besten-deutschen-krimis-direkt-vom-hersteller/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/glauser-kleber.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/glauser-kleber.jpg" alt="" title="glauser-kleber" width="150" height="79" class="alignright size-full wp-image-1159" /></a>Was der “Oscar” für die amerikanische Filmindustrie ist der “Glauser” für die deutsche Kriminalromane: der wichtigste deutsche Krimi-Preis wird nämlich nicht von irgendwelchen anonymen Kritikern vergeben, sondern von einer Jury, die ausschließlich mit Krimi-Schriftstellern besetzt ist. Bei der Verleihung 2010 war ich als frischgebackener Krimi-Autor erstmals dabei. Hier Infos über alle Preisträger und alle Nominierten, also eine Auswahl der besten Krimis direkt vom Hersteller.<span id="more-1153"></span></p>
<p>Ausgewählt werden die Jurys von der Vollversammlung des “Syndikats” (Autorenvereimigung deutschsprachige Kriminalliteratur), der rund 640 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören.</p>
<p>Die “Glauser”-Preise 2010 wurden am Wochenende im Kurhaus Gemünd in der Nordeifel verliehen, als Höhepunkt der diesjährigen “Criminale”.</p>
<p><strong>Der Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie „Roman“<br />
wurde verliehen an:</strong></p>
<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/sorry.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/sorry.jpg" alt="" title="sorry" width="209" height="135" class="alignright size-full wp-image-1162" /></a><strong>Zoran Drvenkar -<br />
Sorry (Ullstein)</strong></p>
<p>Vier Freunde haben die Geschäftsidee ihres Lebens. Sie folgen einem scheinbar harmlosen Auftrag und stehen plötzlich einer grauenvoll zugerichteten Leiche gegenüber. Ein unvorstellbar perfides und grausames Spiel nimmt seinen Lauf. Eine zutiefst verstörende Geschichte, in der die Grenze zwischen Gut und Böse zunehmend unklarer wird und letztlich ganz verschwindet.</p>
<p>Außerdem nominiert waren:</p>
<p><strong>Horst Eckert -<br />
Sprengkraft (Grafit)</strong></p>
<p>Ein überaus spannender und hervorragend durchkomponierter klassischer Kriminalroman mit einer großartigen und faszinierenden Story, den die ihm innewohnende politische Dimension über herkömmliches Schaffen deutlich hinaushebt. Mit einer präzisen Sprache und eindrucksvoller Bildkraft hält Eckert der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vor, in den hineinzublicken mehr als angebracht ist, zeigt Eckert doch jene Mechanismen auf, die schon einmal in die Katastrophe mündeten.</p>
<p><strong>Jutta Profijt -<br />
Kühlfach 4 (dtv)</strong></p>
<p>Wir kennen alle Spielarten von Ermittlern: Der klassische Kommissar, der Hard-Boiled-Detektiv, eine strickende Miss Marple – doch in Jutta Profijts Kriminalroman „Kühlfach 4“ ermittelt das Mordopfer selbst. Der Kleinkriminelle Pascha findet nicht nur eine Leiche im Kofferraum seines Wagens, sondern kurz darauf selbst den Tod. Auf der Suche nach seinem Mörder irrt er als Geist durch die Flure der Gerichtsmedizin. Hier trifft er auf den korrekten Rechtsmediziner Dr. Martin Gänsewein und bringt diesen dazu, seinen Tod aufzuklären. Jutta Profijt bringt zusammen, was nicht zusammengehört und daraus entsteht eine skurrile Kriminalgeschichte, die sprüht vor Wortwitz, Situationskomik und schrägen Dialogen. Dieser geistreiche Schlagabtausch zwischen der unruhigen Seele eines Mordopfers und einem lethargischen Rechtsmediziner garantiert ein ungewöhnliches Lesevergnügen. Charmant, überraschend und urkomisch.<br />
<strong><br />
Silvia Roth -<br />
Schattenriss (Hoffmann und Campe)</strong></p>
<p>Muss, wer durch die Hölle gegangen ist, vergessen, um zu überleben – oder stirbt mit der Erinnerung auch die Persönlichkeit? Vor dem Hintergrund dieser Frage entfaltet Silvia Roth einen ungemein packenden Thriller um eine Geiselnahme, die ihre Kommissarin in ein dunkles Kapitel der DDR-Vergangenheit führt. Klug. Sprachlich brillant. Psychologisch dicht. Und beklemmend brisant.</p>
<p><strong>Stefan Slupetzky -<br />
Lemmings Zorn (Rowohlt)</strong></p>
<p>Natürlich geschieht in diesem Buch ein Mord, den der Lemming aufklären wird. Doch die Aufklärung wird begleitet von etwas, das schlimmer scheint als Mord: Lärm. Und jeder, der dem so ausgesetzt ist wie Slupetzkys Figuren, muss verrückt, tollwütig, angriffslustig werden. Sprachlich ist dieses Buch eine Wucht, gewaltig und leicht zugleich, mit Figuren, die bis in die kleinsten Nebenrollen lebendig und vielseitig sind. Intelligentes Lesevergnügen!</p>
<p>***</p>
<p><strong>Der Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie „Debüt“<br />
wurde verliehen an:</strong></p>
<p><strong>Andreas Föhr -<br />
Der Prinzessinnenmörder (Knaur)</strong></p>
<p>Der Drehbuchautor Andreas Föhr präsentiert mit „Der Prinzessinnenmörder“ ein spannendes, sehr stimmiges, elegant komponiertes Debüt. Dabei überzeugen besonders die eingeschobenen Thrillerelemente und eine raffinierte Indizienlegung.</p>
<p>Außerdem nominiert waren:</p>
<p><strong>Ilja Bohnet und Ann-Monika Pleitgen -<br />
Freitags isst man Fisch (Argument)</strong></p>
<p>Ann-Monika Pleitgen und Ilja Bohnet, Mutter und Sohn und Autorengespann, überzeugen in ihrem Romanerstling mit einem eigenen Erzählton und einer interessanten Ermittlerfigur. Das Hamburger Flair und die Milieus der späten 80er Jahre werden gut transportiert, die Erzählung lebt von einer überzeugenden Atmosphäre.</p>
<p><strong>Stephan Brüggenthies -<br />
Der geheimnislose Junge (Eichborn)</strong></p>
<p>Stephan Brüggenthies legt nach diversen Tatort-Drehbüchern mit der „Der geheimnislose junge“ ein belletristisches Debüt mit spannendem Plot und interessanten Nebenhandlungen vor. Mit seiner Ermittlerfigur Zbigniew Meyer ist ihm ein einprägsamer Charakter gelungen.</p>
<p><strong>Thomas Hoeth -<br />
Herbstbotin (Silberburg)</strong></p>
<p>Thomas Hoeth bietet mit „Herbstbotin“ eine innovative Variation des RAF-Themas, sein Roman zeugt von sehr gründlicher Recherche und ist rasant erzählt. Sprachlich wagt der Autor Ungewöhnliches.</p>
<p><strong>Jörg Maurer -<br />
Föhnlage (Fischer)</strong></p>
<p>Der Alpenkrimi des Münchner Musikkabarettisten besticht durch verblüffende Ideen, skurrile Figuren, witzige Dialoge und gekonnt dosiertes Tempo. Der leicht überdrehte Plot ist originell und macht Spaß.</p>
<p>(Wie ich erst auf der Criminale erfahren habe, hatte der Emons-Verlag auch meinen Erstling “Millionenallee” für den Debüt-Preis eingereicht.)</p>
<p>* * *</p>
<p><strong>Der Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie „Kurzkrimi“<br />
 wurde verliehen an:</strong></p>
<p><strong>Zoë Beck - “Draußen”<br />
aus: München blutrot - Köln.-Preuß. Lektoratsanstalt </strong></p>
<p>„Kein Mensch muss heutzutage noch das Haus verlassen!” Zu dieser Erkenntnis kommt Gil Peters, die seit acht Jahren an Agoraphobie leidet, nach zahllosen Therapiestunden. In einer Flut von Mails ringt sie mit ihrer Umwelt darum, ob diese Auffassung akzeptiert wird. Dabei offenbart sich dem Leser Mail für Mail ein Leben, das sich zwar innerhalb ihrer vier Wände abspielt, aber durch das Internet mit der Welt da “draußen” verbunden ist. Doch dann geschieht etwas, das gleichzeitig unerwartet und profan erscheint: Die Fassade wird renoviert, ein Gerüst umzingelt Gils kleine Welt. Die Welt da “draußen” lässt sich nicht länger aussperren - und die “drinnen” gerät aus den Fugen … Zoë Becks raffinierte Geschichte entwickelt einen Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann.</p>
<p>Außerdem nominiert waren:<br />
<strong><br />
Angela Eßer - “6 Uhr 23 - Guten Morgen, München”<br />
aus: München blutrot, Köln.-Preuß. Lektoratsanstalt</strong></p>
<p>Er wollte Werke schaffen, die andere Menschen in Staunen versetzen. In München, seiner Traumstadt. Nun hat er alles erreicht. Eine schöne Frau, drei Kinder, ein Haus mit einem Garten. Sein Lebens-Garten. Alles ist perfekt. Er spielt in der höchsten Liga mit. Doch dann der Crash an der Börse. Er stürzt ins Bodenlose. Ein japanisches Küchenmesser soll alles wieder ins Reine bringen. Es ist sein letztes Werk. Nur der Kater bleibt verschont. Angela Eßer nimmt uns in ihrer Geschichte liebevoll bei der Hand und führt uns Schritt für Schritt in eine Katastrophe, aus der es kein Entrinnen gibt.</p>
<p><strong>Herbert Friedmann - “Drei Wünsche”<br />
aus: Schneeflöckchen, Mordsglöckchen - edition karo</strong></p>
<p>„Das Haus in Pankow, die Schulden, Scheidung, Zwangsversteigerung, Schulden. Eine Bilderbuchgeschichte, nicht sehr originell.“ So steht es auf der ersten Seite von Herbert Friedmanns Geschichte. Was wir dann miterleben, ist das Ende: Ein verzweifelter Weihnachtsmann, der seiner kleinen Tochter drei Wünsche erfüllen möchte, eine Bank überfällt, und natürlich geht alles, alles schief. Ein Drama, auf gerade mal fünf Seiten atemlos erzählt. Gedankenfetzen, Splitter von Bildern und Geräuschen. Und man wünscht sich so sehr, dass dieser Weihnachtsmann einmal im Leben Glück haben möge und weiß doch von der ersten Sekunde an, dass auch dieser Wunsch unerfüllt bleiben wird.…………………</p>
<p><strong>Nina George - “Das Licht von Dahme”<br />
aus: Endstation Ostsee - KBV</strong></p>
<p>Starke Gefühle sind es, die Nina George in „Das Licht von Dahme“ wachruft: Wehmut und verratene Hoffnungen, Hass und gekränkten Stolz. In knapper und gleichzeitig episch anmutender Form verknüpft die Autorin zwei schicksalhafte Geschichten miteinander: die einer gescheiterten Flucht aus der DDR und die einer Familientragödie. Ihr Stil ist sanft und doch auch rau, am Ende sogar lyrisch. Ein Kurzkrimi, der unter die Haut geht und lange Zeit in Erinnerung bleibt.</p>
<p><strong>Stefan Valentin Müller - “März am Teilungswehr”<br />
aus: 13 Morde hat das Jahr - Heyne</strong></p>
<p>Zurückgezogen lebt ein alter Mann in seinem Schrebergarten; ein wortkarger Einsiedler, eins mit der Natur, mittellos aber zufrieden. Doch diese Idylle trügt. Stefan Valentin Müller zeichnet behutsam eine zerrissene Persönlichkeit, einen Wendeverlierer, der sich aufgrund seiner Vergangenheit in einem Grenzregiment der NVA zunehmend von einem imaginären Feind bedroht fühlt. Oder ist seine Todesangst begründet? „März am Teilungswehr“ ist ein feinfühlig erzählter, aufrüttelnder Kurzkrimi über ein Stück deutscher Geschichte, der verdeutlicht, dass zwanzig Jahre nach dem Mauerfall noch immer ein Täter-Opfer-Konflikt existiert.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Kinder- und Jugendkrimipreis des SYNDIKAT<br />
Der Hansjörg-Martin-Preis 2010 wurde verliehen an:</strong></p>
<p><strong>Marlene Röder -<br />
Zebraland (Ravensburger)</strong></p>
<p>Vier junge Menschen in einem Auto, ein schrecklicher Unfall und ein totes Mädchen. Die vier begehen Fahrerflucht – aber ihrer Verantwortung können sie nicht entkommen. Ein anonymer Mitwisser fordert für sein Schweigen von jedem ein großes Opfer und verlangt ihnen Dinge ab, die sie für immer verändern werden. In ihrem zweiten Roman führt Marlene Röder ihre Protagonisten an ihre Grenzen und bleibt dabei doch glaubwürdig. Eine spannende Geschichte um Schuld und Sühne, ungewöhnlich erzählt und mit viel Potenzial zum Nachdenken.</p>
<p>Außerdem nominiert waren:</p>
<p><strong>Daniel Höra –<br />
 Gedisst (Bloomsbury)</strong></p>
<p>Die alte Frau Neuhaus wurde erschlagen, und Alex, der bei ihr Geld gestohlen hat, steht unter Mordverdacht. Seine coolen Freunde rücken von ihm ab, einzig Debbie und Fetcher halten zu ihm – und sein Vater, von dem er das nicht erwartet hätte. Gemeinsam versuchen sie, den wahren Täter zu finden. Daniel Höras Jugendkrimi ist eine eindrucksvolle Milieustudie über Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen und deren Leben von Arbeitslosigkeit, Armut und Alkohol geprägt ist. Ein spannendes Buch, das zeigt, wohin Perspektivlosigkeit führen kann – und am Ende doch Hoffnung aufscheinen lässt.</p>
<p><strong><br />
kreuzberg007 Antonia Michaelis -<br />
Kreuzberg 007, Mission grünes Monster (Oetinger)</strong></p>
<p>Pelles alleinerziehender Vater hat wenig Zeit, aber da sind ja die Nachbarn, die sich kümmern: Maria, der das Café au Spree gehört, oder der Mann, der schöne Wörter sammelt. Und Max und Bella, mit denen Pelle das Spezialteam Kreuzberg 007 bildet, um ein entlaufenes Krokodil einzufangen. Liebevoll zeichnet Antonia Michaelis ihre jungen Helden: Kinder mit pfiffigen Ideen, die sich etwas trauen, aber auch ihre Grenzen erkennen und zur rechten Zeit Unterstützung von Erwachsenen holen. Ein kunterbunter Kinderkrimi voller witziger Einfälle.</p>
<p><strong>Salah Naoura -<br />
Geheimnis um Baldini (Tulipan)</strong></p>
<p>Der achtjährige Toni lebt mit seiner Mutter in Rom. Als eines Tages ein neuer Mieter ins Haus zieht, geschehen seltsame Dinge. Aber ist der neue Nachbar wirklich blind? Was bedeutet der Hut mit angeklebten Haaren, den Toni in seiner Wohnung findet? Und warum ist der große Pianist Baldini verschwunden, für den Tonis Mutter so schwärmt? Toni kommt nicht nur dem Geheimnis um Grashüpfermusik, Grillengeige und winzigem Vogelpiano auf die Spur, sondern löst ein noch größeres Rätsel. Salah Naoura hat einen ganz besonderen Kinderkrimi für Leseanfänger geschrieben, zauberhaft und voller Poesie.</p>
<p><strong>Kathrin Schrocke -<br />
Dorfprinzessinnen (Sauerländer)</strong></p>
<p>Kirsten muss mit ihrer Mutter aufs Land ziehen und befreundet sich mit Patrizia, der schillernden Außenseiterin, die es immer wieder schafft, sich selbst eindrucksvoll in Szene zu setzen. Als Patrizia spurlos verschwindet, glaubt Kirsten zunächst an eine Inszenierung – bis ein Paket mit grauenvollem Inhalt eintrifft und Kirsten erfährt, dass seit fünfzehn Jahren ein weiteres Mädchen aus dem Dorf vermisst wird. In Kathrin Schrockes Jugendroman sind Vergangenheit und Gegenwart unlösbar miteinander verwoben. Endlich kommt ans Tageslicht, was viel zu lange totgeschwiegen wurde und so das Dorf und seine Bewohner vergifteten konnte. Schweigen ist eben keine Lösung.</p>
<p>* * * </p>
<p>Der “Ehrenglauser” für besondere Verdienste um den deutschen Kriminalroman ging an den Dortmunder Verleger Dr. Rutger Booß, Grafit-Verlag.</p>
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		<title>Sch&#246;ner ruhen auf Melaten</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-07-07-schoener-ruhen-auf-melaten/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Sch&#246;ner ruhen auf Melaten” hei&#223;t der Artikel in der “K&#246;lnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010, Thomas Linden schreibt darin &#252;ber die gemeinsame Lesung mit Insa Wilke im Theater im Bauturm. Der Journalist findet freundliche Worte zu meinem K&#246;ln-Krimi “Millionenallee”, Zitat:<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2010-07-07-schoener-ruhen-auf-melaten/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Schöner ruhen auf Melaten” heißt der Artikel in der “Kölnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010, Thomas Linden schreibt darin über die gemeinsame Lesung mit Insa Wilke im Theater im Bauturm. Der Journalist findet freundliche Worte zu meinem Köln-Krimi “Millionenallee”, Zitat: “Edgar Franzmann schreibt mit einer sympathischen Nähe zu Menschen und Schauplätzen in der Domstadt; mit sanftem Humor gibt er eine Ahnung vom besonderen Kölner Lebens-Rhythmus.“<span id="more-1066"></span><br />
<a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kr-100707.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kr-100707-526x400.jpg" alt="" title="Ausriss des Artikels in der &quot;K&#246;lnischen Rundschau&quot; vom 7.7.2010" width="526" height="400" class="aligncenter size-large wp-image-1067" /></a>Ausriss des Artikels in der “Kölnischen Rundschau” vom 7. Juli 2010. Ein Klick auf den Artikel zeigt ihn vergrößert an, sodass er auf dem Bildschirm besser lesbar ist.</p>
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		<title>Mozart mit iPhone in der K&#246;lner Oper</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-06-28-mozart-mit-iphone-in-der-koelner-oper/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mozarts Don Giovanni ist einer der gro&#223;en Verf&#252;hrer der Musikgeschichte. In der gefeierten Neuinszenierung in der K&#246;lner Oper bedient er sich der neuesten Technik: Mit Videokameras &#252;berwacht er seine Villa, mit dem iPhone f&#252;hrt er Buch &#252;ber seine tausendfachen Liebschaften.<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2010-06-28-mozart-mit-iphone-in-der-koelner-oper/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mozarts Don Giovanni ist einer der großen Verführer der Musikgeschichte. In der gefeierten Neuinszenierung in der Kölner Oper bedient er sich der neuesten Technik: Mit Videokameras überwacht er seine Villa, mit dem iPhone führt er Buch über seine tausendfachen Liebschaften.<span id="more-1077"></span></p>
<p><div id="attachment_1080" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/don-giovanni_250.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/don-giovanni_250.jpg" alt="" title="don-giovanni_250" width="250" height="370" class="size-full wp-image-1080" /></a><p class="wp-caption-text">Don Giovannis Diener Leporello (Mikhail Petrenko) führt Donna Elvira (Maria Bengtsson) die Liebeslisten seines Herrn auf dem iPhone vor - Foto: Forster </p></div>Allein in Spanien, so will es das Libretto der Oper, hat der reiche Schwerenöter 1003 Geliebte. Wer ihm nicht glaubt, dem beweist er das Gegenteil durch die Adressliste in seinem iPhone, wo alle Eroberungen mit Bild und Adresse dokumentiert sind, bei Bedarf kann das alles auch noch mit Google-Maps angezeigt und per Beamer an die weißen Wände projiziert werden.</p>
<p>In der Kölner Oper bringt das einige Lacher und ist nur ein Beleg für Uwe Eric Laufenbergs Regiekonzept, der Don Giovanni konsequent in der heutigen Zeit spielen lässt.</p>
<p>Dass “Masetto” und “Zerlina” als türkisches Brautpaar in trister Hochhauslandschaft erscheinen, macht in Köln Sinn. Aber dass Frauen und Männer sich in Burkas maskieren und zum Schluss des ersten Aktes sich alle in einer großen Orgie mit nackten Brüsten und bloßen Hintern vereinigen, müsste nicht wirklich sein.</p>
<p>Unterhaltend ist dieser Abend allemal, auch wenn der zweite Akt sich etwas in die Länge zieht. Man möchte dem Intendanten den Mut wünschen, manches zu streichen, was selbst Mozart nicht immer aufführen ließ.</p>
<p>Musikalisch und gesanglich ist dieser Don Giovanni ein Hochgenuss. Christopher Maltmann, britischer Bariton in der Titelrolle, Simone Kermes als “Donna Anna”, Mirko Roschkowski als “Don Ottavio”, Maria Bengtsson als “Donna Elvira”, Mikhail Petrenko als “Lepoprello”, Wolf Matthias Friedrich als “Masetto”, Claudia Rohrbach als “Zerlina” und Nikolai Didenko als “Komtur”  liefern eine geradezu himmlische Vorstellung, bestens unterstützt vom Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz.</p>
<p>Im Herbst geht diese Produktion auf China-Tournee und wird in Shanghai und Peking zu sehen sein. Musikfreunde in Köln und Umgebung haben es besser, sie können diesen großartigen Abendim Opernhaus am Offenbachplatz erleben. Nächste Vorstellungen: Mi 30. Jun. 2010, Fr 02. Jul. 2010, So 04. Jul. 2010, Do 08. Jul. 2010, So 11. Jul. 2010.</p>
<p>(geschrieben für <a href="http://www.koeln.de/koeln/kultur/mozart_mit_iphone_in_der_koelner_oper_331655.html">koeln.de</a>)</p>
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		<title>5. Juli: Lesung zu zweit im Bauturm</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-06-05-5-juli-im-bauturm-koelner-lesen-zu-zweit/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 10:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine sehr erfolgreiche Literatur-Reihe im Theater im Bauturm hei&#223;t “K&#246;lner lesen zu zweit”. Das literarische Doppel am 5. Juli besteht aus Insa Wilke, der neuen Programmleiterin des K&#246;lner Literaturhauses, und mir, Edgar Franzmann, Journalist und Krimi-Autor. Moderiert wird der Abend<span class="ellipsis">&#8230;</span> <a href="http://www.franzmann.de/2010-06-05-5-juli-im-bauturm-koelner-lesen-zu-zweit/"><div class="see-more">See more &#8250;</div><!-- end of .see-more --></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr erfolgreiche Literatur-Reihe im Theater im Bauturm heißt “Kölner lesen zu zweit”. Das literarische Doppel am 5. Juli besteht aus Insa Wilke, der neuen Programmleiterin des Kölner Literaturhauses, und mir, Edgar Franzmann, Journalist und Krimi-Autor. Moderiert wird der Abend von Margarete von Schwarzkopf. <span id="more-990"></span></p>
<p>Hier der Ankündigungstext des <a href="http://theater-im-bauturm.de/php/sonderveranstaltungen.php?menrep=59" target="_blank">Theaters im Bauturm</a>: </p>
<p><a href="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/bauturm-lesung.jpg"><img src="http://www.franzmann.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/bauturm-lesung.jpg" alt="" title="Lesung im Bauturm" width="120" height="311" class="alignleft size-full wp-image-1000" /></a>Alle zwei Monate, immer montags, immer 20 Uhr – lesen zwei bekannte Kölner Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft aus einem ihrer Lieblingsbücher. Zu zweit wird geschmökert und erzählt und wir können überraschenden und amüsanten Dialogen zuhören.</p>
<p>Der Erlös geht zu 100% an das Theater!</p>
<p>Der nächste Termin: 5. Juli 2010</p>
<p>Es lesen:</p>
<p>Journalist und Köln-Krimi-Autor, Edgar Franzmann<br />
und die neue Programmleiterin des Literaturhauses in Köln, Insa Wilke.</p>
<p>Insa Wilke liest aus “Mädchenmörder Brunke” und Gedichte aus “Was ich mir wünsche” von Thomas Brasch. Edgar Franzmann liest aus seinem Köln-Krimi “Millionenallee”.</p>
<p>Den Abend moderiert Margarete von Schwarzkopf</p>
<p>Wie immer können die Bücher nach der Lesung im Foyer erworben werden.</p>
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		<title>Wie aus 32 W&#246;rtern ein ganzer Krimi werden soll</title>
		<link>http://www.franzmann.de/2010-05-05-im-fruehjahr-2011-erscheint-mein-naechster-krimi/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>edgar</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=franzmann-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;asins=3897056313" align="right" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>   steht es fest: Im Frühjahr 2011 wird mein nächster Krimi erscheinen, wieder im Emons-Verlag. In dieser Woche sind die Verträge von Verleger Hejo Emons und mir unterschrieben worden. Anders als bei meinem Debüt “Millionenallee”, das bei Vertragsunterzeichnung als fertiges Manuskript vorlag, haben wir uns diesmal bereits nach einem Pitch von nur 100 Wörtern und einem Exposé von 13 Seiten geeinigt. <span id="more-952"></span></p>
<p>Im Vertrag legt der Verlag Wert darauf, dass mein Werk am Ende auch weitgehend das enthält, was im Exposé versprochen wurde. Sollte ich wesentliche Änderungen für erforderlich halten, muss ich Rücksprache mit dem Verlag nehmen und seine Genehmigung einholen. </p>
<p>Natürlich habe ich in den letzten Monaten bereits einiges geschrieben und noch mehr geplant, aber jetzt, mit dem Vertrag und einem vereinbarten Abgabedatum, muss ich natürlich viel zielgerichteter vorgehen. Mein nächstes Ziel sieht jetzt so aus, dass ich Ende Juli mit der ersten Fassung zu Ende sein möchte. </p>
<p>Anlässlich der Vertragsunterzeichnung habe ich mir auch noch einmal 100-Worte-Pitch und Exposé durchgelesen. Daraus habe ich für mich eine Prämisse von 32 Wörtern destilliert, die ich mir groß ausgedruckt und über meinen Bildschirm gehängt habe. Die Prämisse soll mir als Kompass auf meiner kreativen Reise dienen. </p>
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