Fünfzehn Monate schreiben, fünfzehn Minuten Lesen

Das Cover von “68”

Wie lange schreibe ich an einem Roman? Von der ersten Idee bis zum fertigen Manuskript können es bei mir schon mal 15 Monate werden. Und wie lange darf ich am kommenden Samstag aus meinem neuen Krimi vorlesen? Fünfzehn Minuten.

Trotzdem freue ich mich auf die Lesung zum Abschluss der NRW-Literaturtage am 14. April 2018 um 19 Uhr im Foyer-Kursaal Bad Honnef. “Schluss mit Romantik” ist Motto des Abends mit den Kolleginnen Mechtild Borrmann und Christiane Höhmann.  Jürgen August Alt wird moderieren, die Big Band Musikschule Bad Honnef wird aufspielen und mindestens einen Beatles-Hit aus dem Jahr 1968 spielen. So viel weiß ich schon.

Ich werde aus “68” lesen, meinem Krimi, der fünfzig Jahre zurückblickt in das Jahr der Studentenrevolte. Seit einigen Tagen versuche ich, meinen Lesetext auf fünfzehn Minuten zu bringen. Klar ist, dass ich einen Ausschnitt aus der Anfangsszene und einen Auszug aus der Demonstrationsszene lesen werde. Bislang benötige ich dafür noch fünfundzwanzig Minuten, also muss weiter gekürzt werden.

Aber, wie heißt es so schön: In der Kürze liegt die Würze.

 

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