Reinhard Jahn über „Revoluzzer am Rhein“

Reinhard Jahn, Krimi-Autor und Krimi-Experte, Mitbegründer des Bochumer Krimi Archivs, das auch die jährliche Vergabe des Deutschen Krimi-Preises organisiert, hat in seinem „Krimiblock“ meinen Roman „68“ besprochen.

Hier seine Kritik:

In einer Kölner Kleinkunstbühne feiert eine Clique Alt-68er in den 68sten Geburtstag von Paul Rubin hinein – als dessen Torte explodiert und sich ein Napalm-Feuer ausbreitet. Doch der Tote, den man später findet, wurde nicht Opfer der Flammen – er ist bereits vorher ermordet worden.

Was steckt dahinter? Linker oder rechter Terror? Alte Rechnungen oder aktuelle Auseinandersetzungen?

Georg Rubin, Boulevardreporter und Sohn des Geburstagskindes, gerät mitten in die Ermittlungen. Als sein Vertrauter bei der Polizei kaltgestellt wird, hat er schon dessen diskreten Auftrag angenommen: Unter den Alt-68ern im Umfeld seines Vaters zu ermitteln, wer für die Tat in Frage käme. Und dann brennt plötzlich ein Kaufhaus in der Kölner City – genau wie damals.

Alte Kämpfe, neue Karrieren – was wurde aus den 68er-Rebellen, wie haben sie sich arrangiert? Edgar Franzmann, intimer Köln Kenner und Ex-Journalist, liefert in seinem Roman „68“ viel kölsches Kolorit und ein mit Sorgfalt gezeichnetes Portrait der Revoluzzer-Generation. rja

Zeitgeistig (Vier Sterne)

Edgar Franzmann:
68
Emons, 272 Seiten

Link zur Kritik auf „Krimiblock“

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