Bye, bye, Foursquare!

Vor fünf Jahren war ich einer der ganz frühen Nutzer solcher Dienste wie Gowalla und Foursquare, über die man an tatsächlichen Orten virtuell einchecken konnte. Ich war bei Foursquare, mindestens zeitweise, „Bürgermeister“ vom Kölner Rathaus und von Bepi, vom Café Krümel und vom Krefelder Vorort Gellep-Stratum.

In meinem Köln-Krimi „Der Richter-Code“ ließ ich meinen Helden Georg Rubin und seine Freunde mit Hilfe der damals noch ganz neuen App sogar erfolgreich die Bösen jagen.

Heute habe ich trotzdem meinen Account bei Foursquare endgültig gelöscht, nachdem ich den Dienst schon seit einem Monat nicht mehr aktiv genutzt hatte.

Der Grund ist simpel, ich habe ihn auch der Foursquare-Mannschaft mitgeteilt: Ein Foursquare ohne Eincheck-Funktion und die alten Spaß-Goodies (wie „Bürgermeister“) ist für mich ohne Wert.

Die Aufspaltung einer App in zwei und dann auch noch der Zwang, künftig nur noch über Swarm einchecken zu können, hat mich dann endlich „überzeugt“, dass ich bei Foursquare überflüssig bin. Daran hat auch die E-Mail-Botschaft von Foursquare, die ihr neues Produkt anpreisen wollte, nichts mehr geändert. Eher im Gegenteil.

Ich mag mich irren, aber ich gebe dem neuen Foursquare/Swarm keine sechs Monate mehr. Ich jedenfalls werde auch dann nicht zurückkehren, wenn die jetzt gemachten Fehler beseitigt werden.

Schon die Vier-Wochen-Abstinenz hat gezeigt, dass man mit einer Social-Media-App weniger sehr gut leben kann.

Kommentar verfassen