Ein Dock fürs iPad zum Nulltarif

Seit zwei Wochen bin ich nun Besit­zer eines iPads - und sehr ange­tan. Ein Pro­blem blieb aller­dings noch unge­löst: Wie stelle ich das gute Teil eigent­lich auf? Das offi­zi­elle Dock von Apple erscheint erst am 28. Mai zur Aus­lie­fe­rung der ers­ten deut­schen Modelle und wird dann 29 Euro kos­ten, wobei das quer auf­stel­len nicht mög­lich sein wird. Alter­na­tive Ange­bote im Inter­net sind teil­weise sehr teuer. Die Lösung. die ich inzwi­schen gefun­den habe, kos­tete mich kei­nen Pfennig.

Die zün­dende Idee kam beim Zei­tungs­händ­ler mei­nes Ver­trau­ens, der im Schau­fens­ter auch Tabak­wa­ren und Feu­er­zeuge anbie­tet. Eines der Feu­er­zeuge wurde im Schau­fens­ter beson­ders vor­ge­stellt - es stand schräg auf einem klei­nen Stück Plas­tik. Ob die­ses Stück Plas­tik auch mein iPad hal­ten könnte?

Der Zei­tungs­händ­ler sah mich nach­denk­lich vor sei­ner Aus­lage ste­hen und fragte, ob er mir hel­fen könnte. Ich fragte, wo ich denn so ein klei­nes Plas­tik­teil her­be­kom­men könnte. Das sei für die “Deko­ra­tion”, er könne mir das besor­gen, das würde aber drei, vier Wochen dauern.

Schade, sagte ich, es könnte mir wahr­schein­lich sofort bei einem Pro­blem hel­fen. Und was tat der gute Mann da? Er griff ins Schau­fens­ter, legte das Feu­er­zeug flach und schenkte mir den Plastik-Aufsteller. Der sei wirk­lich sehr prak­tisch, durch einen Dreh könne man die bei­den Teile aus­ein­an­der­neh­men, womit sie beim Trans­port kaum Platz benö­tig­ten, außer­dem ließe sich dadurch die Nei­gung verstellen.

Tat­säch­lich ist das das ideale mobile iPad-Dock. Man kann das iPad ver­ti­kal und hori­zon­tal auf­stel­len und hat auch noch Zugang fürs Lade­ka­bel. Vie­len Dank. Und es ist natür­lich klar, wo ich auch künf­tig einen gro­ßen Teil mei­ner Zei­tun­gen kau­fen werde.

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