Seit heute bin ich Besitzer eines iPad. Knapp drei Wochen vor dem offiziellen Start in Deutschland erhielt ich mein iPad, das ein Freund für mich in den USA kaufte. Jetzt stellt sich natürlich die große Frage: Kann man auf dem iPad ein Buch schreiben?
Tatsächlich ist das nämlich mein Plan, mein nächstes Buch — wieder ein Köln-Krimi, der im Frühjahr 2011 im Emons-Verlag erscheinen wird — mindestens teilweise auf dem iPad zu schreiben. Mit Hilfe der per Bluetooth drahtlos anzuschließenden Tastatur, die ich auch an meinem iMac benutze, sollte dies kein Problem sein. Das Anschließen der Tastatur habe ich noch nicht durchgeführt, Bericht kommt später.
Schön wäre es natürlich, wenn selbst die virtuelle Tastatur des iPads selbst zum Schreiben von Texten taugte. Das will ich jedenfalls auch ausprobieren.
Erstes Problem ist allerdings, eine vernünftige Textverarbeitung für das iPad zu finden. Das sehnsüchtig erwartete “Pages” ist im deutschen Appstore noch nicht zu haben, die Apple-Software steht vermutlich erst zum offiziellen iPad-Deutschlandstart am 28. Mai zur Verfügung. Im amerikanischen Appstore kann man leider nicht so ohne weiteres einkaufen, da wäre Pages zu haben.
Bis dahin werde ich eine Office-App ausprobieren, die es auch bereits in einer fürs iPad optimierten Fassung gibt. Meine Wahl fiel zunächst auf Office HD. Der erste Eindruck ist sehr gut. Besonders angenehm: Das Übertragen der auf dem iPad geschriebenen Dateien auf meinen iMac funktionierte im selben WLAN-Netzwerk völlig problemlos. Auch der Transfer vom iMac auf das iPad gelang auf Knopfdruck.