Die Presseabteilung des Emons-Verlages hat mir heute die “Verlagsinformation” zugeschickt, also den Text, mit dem in den nächsten Wochen über meinen Köln-Krimi “Millionenallee” informiert werden soll. Man kann den Text auch als eine Art erster (positiv voreingenommener) Kritik verstehen.
Für mich war besonders interessant, dass die Autorin des Verlagstextes meinem Buch “Ironie und Witz” bescheinigt und später noch einmal “Humor und Augenzwinkern”. Ja, man kann “Millionenallee” so lesen, mir selbst war dieser Aspekt gar nicht mehr so bewusst und ich habe auch nicht explizit darauf hingeschrieben. Danke für das Lob. Im Gegenzug gefällt mir eine Formulierung der Verlagsinformation sehr gut: “… Sprössling einer milliardenschweren Parfümdynastie, in der es verdächtig nach Korruption und Klüngel duftet.”
Verlagsinformation
Der neueste Köln Krimi im 25. Emons-Jubiläumsjahr:Millionenallee
von
Edgar FranzmannMilliardärssohn Franck kommt einem Verbrechen im Parfüm-Konzern seines Vaters auf die Spur und wird in der Kölner City brutal überfallen. Nur einer kümmert sich um ihn: Jean, ein Bettler, der auf dem Melatenfriedhof lebt. Aber die allmächtigen Verfolger spüren Franck sogar dort auf. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod gegen Mörder und »Heuschrecken«, Handlanger und Hintermänner.
Ein Milliardärssohn und ein Bettler – ein ungewöhnliches Duo im Kampf gegen das organisierte Verbrechen
Journalist Edgar Franzmann legt mit »Millionenallee« einen mit Ironie und Witz geschriebenen Kriminalroman vor, in dem zwei Welten aufeinander treffen, die unterschiedlicher nicht sein können: Franck von Franckenhorst, Sprössling einer milliardenschweren Parfümdynastie, in der es verdächtig nach Korruption und Klüngel duftet, findet sich plötzlich ganz unten wieder. Die einzige Unterstützung im Kampf gegen die unbekannten und scheinbar übermächtigen Gegner erhält er ausgerechnet von einem Obdachlosen, der auf dem Kölner Melatenfriedhof lebt.
Eine treffende Figurenkonstellation, die neben der schlüssigen Konstruktion der Handlung ebenso überzeugt wie das flotte Erzähltempo, das viel Humor und Augenzwinkern bewirkt. Ein gelungenes Krimidebüt.
Edgar Franzmann, 1948 in Krefeld geboren, lebt seit über vierzig Jahren als Journalist und Autor in Köln. Er ist Chefredakteur des Web-Portals www.koeln.de und Leiter Content bei NetCologne. Zuvor war er Redakteur beim EXPRESS und Redaktionsleiter der Online-Angebote des Kölner Verlagshauses M. DuMont Schauberg. Franzmann ist Mitbegründer von nanowrimo.de, der deutschen Plattform zum »National Novel Writing Month«.
Edgar Franzmann: Millionenallee. Köln Krimi 38. Broschur. Köln: Emons Verlag 2009. 192 Seiten. ISBN 978−3−89705−631−2, € 9,90-.
